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Tischtennis: NRW-Liga

Ein ziemliches Brett – für Union Lüdinghausen zählt nur der Ligaverbleib

Lüdinghausen

Für Union Lüdinghausen geht es erneut ums Eingemachte. Zumal der beste Spieler den Verein verlassen hat. Müssen es halt wieder die, Verzeihung, alten Männer richten.

Florian Levenig

Greift nach längerer Verletzungspause wieder an, fehlt aber am ersten Spieltag: Armin Wlosik. Foto: chrb

Angetreten ist NRW-Ligist Union Lüdinghausen in den vergangenen Jahren stets mit dem Ziel, die Klasse zu halten. Was den Steverstädtern auch mehr oder weniger souverän gelang. Allerdings kamen die Einschläge zuletzt bedrohlich nahe. Als die Spielzeit 2019/20 im März pandemiebedingt abgebrochen wurde, lagen die Unionisten nur einen Zähler überm Strich.

Und auch die neue Saison, die für die Lüdinghauser am Samstag (29. August), 18.30 Uhr, in der Fremde bei TuRa Elsen beginnt, sei kein Selbstläufer, fürchtet Union-Funktionär Uli Mauritz: „Zumal uns unser bester Mann, Julian Ruprecht, bekanntlich verlassen hat.“ Die 22-jährige Ex-Nummer-eins steht jetzt beim niedersächsischen Regionalligisten SF Oesede an der Platte.

Die ehemaligen Gefährten treffen in der Staffel 1 auf mehrere neue Gegner, die Mauritz nur bedingt einordnen kann. Er gehe aber davon aus, dass es im Keller erneut ein Hauen und Stechen um den Ligaverbleib geben wird. Erst recht, da von den insgesamt elf Klubs vier absteigen oder in die Relegation müssen. Herne, die „Wundertüte“ Hamm 2, Borussia Münster (hat personell aufgerüstet) und vielleicht Avenwedde seien eher im vorderen Drittel zu suchen. Der Rest solle tunlichst in den Rückspiegel schauen, empfiehlt Mauritz.

Kiehl oben

Neuer Spitzenmann ist Christopher Kiehl, der in der Vorsaison in der Mitte ziemlich zuverlässig punktete. Auch Timo Engemann, 19 Jahre jung, rutscht ein Paarkreuz rauf. „Beide dürften es oben schwer haben“, fürchtet der Jugendwart. Umso emsiger müssten an den übrigen Brettern Armin Wlosik, Thomas Weritz, Benjamin Jüdt und Andreas Lange­haneberg Siege einfahren. Oldie Marek Kurzepa nicht zu vergessen, der im Auftaktmatch Wlosik (Schulterprobleme) vertritt. Verbandsligameister Elsen, das nur als Warnung für die Lüdinghauser, gab in der Vorsaison nicht einen Zähler ab.

Union 2 geht mit unverändertem Kader in die neue Spielzeit. Die alte beschloss die Reserve im gesicherten Mittelfeld. „Das muss wieder das Ziel sein“, erklärt Mauritz. Am Samstag, 17.30 Uhr, gastieren die Lüdinghauser bei TTR Rheine 2.

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