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Badminton: Bundesliga

Erst hatte Union Lüdinghausen kein Glück . . .

Lüdinghausen

. . . und dann kam auch noch Pech dazu. Mit dem letzten Aufgebot verlor Union Lüdinghausen das Duell der Altmeister beim TV Refrath am Samstagabend mit 0:7. Vor allem zwei Matches waren ziemlich umkämpft.

V on Florian Levenig

Hatte den ehemaligen Deutschen Meister Fabian Roth im Spitzeneinzel am Samstagabend am Rande einer Niederlage: Aram Mahmoud. Foto: flo

Beim Vorgespräch mit den WN zur Bundesligapartie in Refrath hatte Michael Schnaase bereits gewusst, dass den Lüdinghausen mit Selena Piek, Robin Tabeling, Ties van der Lecq (alle auf internationalen Turnieren im Einsatz), Johanna Goliszewski (Urlaub) und Lara Käpplein (Aufbautraining) fünf wichtige Leute fehlen würden. Am Freitag und Samstag trudelten dann noch drei weitere Abmeldungen ein. Brian Wassink: Schulterprobleme. Julien Carraggi und Josche Zurwonne: beide kurzfristig erkrankt. Derart dezimierte Unionisten waren logischerweise chancenlos im Duell der Altmeister. Wobei das 0:7 etwas deutlicher klingt, als es tatsächlich war.

Beide Herren-Einzel über fünf Sätze

Zwar war die Niederlage schon vor dem ersten Ballwechsel eingepreist. Es ging aber für die Besucher immerhin darum, zwei der sieben Matches zu gewinnen und dem TVR so die Maximalausbeute von drei Zählern zu verwehren. Was ihnen auch um ein Haar gelungen wäre. Aram Mahmoud hatte im ersten Einzahl gegen Fabian Roth ebenso mit 2:1 geführt wie Nick Fransman im zweiten gegen David Kim. „Vor allem Arams Niederlage war sehr unglücklich“, berichtete 08-Teammanager Michael Schnaase hinterher. Der Niederländer hatte auch im Entscheidungssatz lange vorn gelegen, ehe der ehemalige Deutsche Meister das Blatt doch noch wendete und die Partie mit einem Netzroller zum 11:8 für sich entschied.

Das Damen-Einzel zwischen Rachel Sugden und Ann-Kathrin Spöri sowie das Doppel, das die Schottin an der Seite von Kelly van Buiten gegen die Refrather Paarung Spöri/Leona Michalski verlor, waren ebenfalls knapp genug. Jeweils zwei der drei Durchgänge gingen dabei in die Verlängerung. Keinesfalls enttäuschten aufseiten der Nullachter laut Schnaase die Leihgaben aus der zweiten (Hong Zhang) und dritten Mannschaft (Florian Kneilmann): „Beide haben ihre Sache sehr, sehr ordentlich gemacht.“

Überhaupt hielt sich die Enttäuschung des 08-Bosses trotz der höchstmöglichen Pleite im Rheinland in Grenzen. Lüdinghausen bleibt – wenn auch jetzt punktgleich mit dem Gegner vom Wochenende – Vierter im Klassement.

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