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Discgolf: Philipp Horstmann will erneut aufs DM-Podium

Freiburg fast wie Hannover

Lüdinghausen

Philipp Horstmann startet von Donnerstag bis Sonntag (9. bis 12. September) bei den Deutschen Meisterschaften in Freiburg. Ziel des 17-jährigen Lüdinghausers: ein neuerlicher Podiumsplatz.

Von Florian Levenig

Philipp Horstmann, hier eine Archivaufnahme vom Training in der Heimat, möchte bei den Deutschen ähnlich gut abschneiden wie 2020. Foto: chrb

Philipp Horstmann klingt ein wenig verschnupft. „Eine Sommergrippe, geht schon wieder“, gibt Lüdinghausens bester Disc-Golfer Entwarnung. Nichts jedenfalls, was den 17-Jährigen auf dem Weg zu einer weiteren Top-Platzierung bei Deutschen Meisterschaften stoppen sollte.

Die nationalen Titelkämpfen finden in diesem Jahr im schönen Freiburg statt. Insgesamt vier Runden sind zu absolvieren, die erste am Donnerstag. Heute machen sich Papa Bernd Horstmann und er auf den Weg. 2020, in Salzgitter, stand der Sohnemann in der Altersklasse U 19 als Dritter zum ersten Mal auf dem DM-Podium. Und alles andere als ein neuerlicher Treppchenplatz, so selbstbewusst ist der Steverstädter inzwischen, „wäre schon eine Enttäuschung“.

Titelverteidiger eine Klasse für sich

Da der Zweitplatzierte des Vorjahres, Justus Friedrich (Lünen), altersbedingt in der offenen Klasse startet, sei im Breisgau sogar Silber drin, glaubt Horstmann. Nur an Titelverteidiger Joris Richter (Peine) führe wohl kein Weg vorbei, der habe leistungsmäßig in den vergangenen zwölf Monaten noch mal brutal zugelegt.

Zwar hat auch der Lüdinghauser weiter an seinem Spiel gefeilt. Aber: „Um Joris zu schlagen, bräuchte ich schon vier absolute Sahnetage.“ In der Vergangenheit hatte der Cani-Schüler immer mal wieder einen schwächeren Umlauf im Sortiment. Trotzdem: Die Form stimmt, bei den „Expo Open“ zuletzt in Hannover setzte sich Horstmann souverän in der Nachwuchsklasse durch (und wäre in der offenen Sechster unter 84 Startern geworden).

Auch sei der Kurs in Hannover mit seinen langen, technisch anspruchsvollen Bahnen ein bisschen mit dem in Freiburg vergleichbar. Selbst vor Ort war Horstmann noch nicht, den Parcours habe er sich bei Youtube angeschaut.

Ein paar Tipps könne er vielleicht von den drei weiteren DM-Teilnehmern bekommen, die den örtlichen DG im Südwesten der Republik vertreten (aber zu anderen Zeiten starten). Wobei für Sven Ostendarp, Carsten Rohrmann (beide Masters) und Sven Olbers (Open), anders als für Horstmann, eher das olympische Motto gelten dürfte: Hauptsache dabei.

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