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Tennis: BG-Damen bekommen es mit Ex-Bundesligaspielerinnen zu tun

Gegner auf Top-Niveau

Lüdinghausen/Senden

In Kürze beginnt die Freiluftsaison. Vor allem die Damen 30-Mannschaft des TC BG Lüdinghausen, im Vorjahr als Meister in die Westfalenliga geklettert, muss sich strecken. Aber auch die Gegner von Verbandsligist ASV Senden (Herren 50) sind nicht ohne.

Von Florian Levenig

Stießen im Vorjahr auf die Verbandsligameisterschaft an (v.l.): Karin Spies, Dr. Ulrike Tonner, Andrea Heines, Sarah Urmersbach, Tanja Fallenberg und Barbara Raesfeld Foto: BG Lüdinghausen

Erst sollte der Startschuss für die Freiluftsaison vor oder an, dann kurz nach Pfingsten fallen. Nun hat der Westfälische Tennis-Verband bekanntgegeben, dass sich die Aktiven noch mindestens eine weitere Woche in Geduld üben müssen.

Im Falle des Westfalenligaaufsteigers TC Blau-Gold Lüdinghausen dürften es sogar 14 Tage sein. Andrea Heines, Nummer zwei der Damen-30-Mannschaft, rechnet damit, „dass wir am zweiten Juniwochenende beginnen“. So oder so: Die Vorfreude sei riesig, „schließlich gibt es in dieser Klasse eine Reihe ehemaliger Bundesligaspielerinnen“. Was einerseits die Chance, sich als Neuling zu behaupten, schmälere. Andererseits „haben wir ja nichts zu verlieren. Unsere fünf Gegner spielen fast ausnahmslos auf höchstem Niveau. Sich mit solchen Teams zu messen, ist doch eine tolle Sache“, findet die regionalligaerprobte Heines.

Personell habe sich im Vergleich zur Vorsaison wenig getan. „Wir sind schon relativ dünn besetzt.“ An allen Samstagen sechs wehrhafte Damen zusammenzubekommen, „könnte ein Problem werden“, fürchtet die ehemalige Hiltruperin.

Ganz ähnlich sieht das bei den Herren 50 des ASV Senden aus. Der Verbandsligist freut sich zwar, anders als die BG-Frauen, über einen externen Neuzugang (wobei die künftige Nummer drei, Karlheinz Engel, Leistungsklasse 10, zwar über Jahre im Westerwald aktiv war, aber ein waschechter Sendener ist). Trotzdem fragt sich Georg Wigger, „ob der eine oder andere im Sommer nicht doch lieber den womöglich im Vorjahr ausgefallenen Urlaub nachholt“.

2020 hatten die ASV-Männer pandemiebedingt ausgesetzt, 2019 waren sie, in ihrer ersten Verbandsligasaison, erst in einem dramatischen Aufstiegsfinale an GW Paderborn gescheitert. Ein neuer Anlauf also Richtung Westfalenliga? „Na ja, wir sind jetzt alle zwei Jahre älter“, gibt Wigger zu bedenken. Insofern sei der Klassenerhalt „das Mindestziel“, so der Teamsprecher der Sendener.

Die Liga hält Wigger für „ziemlich ausgeglichen“ und „vermutlich nicht ganz so stark besetzt wie die beiden Parallelstaffeln“. Los geht es für den ASV Senden wohl am 12. Juni (Samstag), 13 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den TC Neheim-Hüsten.

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