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Westdeutsche Meisterschaft der U 14-Mädchen

Großes Volleyballfest bei Union Lüdinghausen

Lüdinghausen

Ein großes Volleyballfest feierten zwölf U 14-Mädchenteams in der Drei-Burgen-Arena. Union Lüdinghausen hatte zur Westdeutschen Meisterschaft geladen. Das eigene Team hatte trotz engagierter Leistung Pech auf dem Parkett.

Von Christian Besse

Die gastgebende U 14 von Union Lüdinghausen mit den Trainerinnen Regina Meininger (l.) und Laura Braun Foto: Christian Besse

Ein großes Volleyballfest feierten am Wochenende zwölf U 14-Mädchenteams in der Drei-Burgen-Arena. Union Lüdinghausen hatte zur Westdeutschen Meisterschaft geladen, und rund 100 Spielerinnen zeigten vor gut gefüllten Rängen ihr Können.

Gut gelaunt waren am Ende nicht nur die Mädchen des RC Borken-Hoxfeld, die sich am Sonntagnachmittag mit einem 2:0-Finalsieg gegen VoR Paderborn den Titel holten, sondern alle Volleyballerinnen. Nach der Ehrung für alle Teams versammelten sie sich im Kreis und legten zu Musik von „Union-DJ“ Jürgen Adolph ein zünftiges Tänzchen aufs Hallenparkett.

Für das Lüdinghauser Team galt auch am Schluss noch, was Niklas Domanik, neben Laura Braun und Regina Meininger Trainer der schwarz-roten U 14, schon nach der Auftaktniederlage am Samstagvormittag gegen die TG Schwelm gesagt hatte: „Wir waren gute Gastgeber.“

Daran sollte sich leider nichts ändern. Alle fünf Begegnungen verloren die jungen Union-Spielerinnen mit 0:2 und beendeten das Turnier auf dem letzten Platz. Wobei Domanik die blanke Statistik nicht mit der Leistung des Lüdinghauser Teams gleichgesetzt wissen wollte. So habe sich die Mannschaft in beiden Gruppenspielen nach schwachem Beginn gesteigert. Gegen Schwelm hatte sie 22:25 im zweiten Satz gespielt, gegen den VV Schwerte stand sie kurz vor dem Tiebreak, musste sich dann aber doch noch mit 25:27 geschlagen geben. „Das war ein relativ gutes Spiel, wir hatten aber zu wenig Konstanz“, hatte Meininger nach der Partie gegen Schwelm bilanziert.

Gute Organisation, gute Stimmung

In den auf die Gruppenphase folgenden Platzierungsspielen gegen den SC Hennen, den VCE Geldern und den Werdener TB ließen Domanik, Braun und Meininger vor allem die Spielerinnen aufs Parkett, die sonst nicht in der ersten Reihe stehen. Aus gutem Grund: „Für die Mädchen war so ein Turnier etwas komplett Neues, weil es in den letzten beiden Jahren wegen Corona keine Westdeutschen Meisterschaften gab“, so Domanik.

Dass die gastgebende Mannschaft trotz engagierter Leistung keinen Satzgewinn verbuchen konnte, hatte vielleicht auch mit der Nervosität vor dem großen Ereignis, noch dazu in eigener Halle, zu tun. „Ich habe von einigen Eltern gehört, dass ihre Kinder schon ab fünf Uhr morgens nicht mehr schlafen konnten“, so Friedhelm Prolingheuer, Vorstandsmitglied der Union-Volleyballer. Ohnehin sei die Platzierung nicht vorrangig: „An so einem Turnier kann man auch wachsen.“

Organisatorisch gab es dagegen nur wenig Luft nach oben. Von den Trainern habe es nur positive Rückmeldungen hinsichtlich der Rahmenbedingungen der Meisterschaft gegeben, sagte Organisationsleiterin Cornelia Kandler. Die Zufriedenheit mit dem Drumherum schlug sich auch in der Stimmung auf der Tribüne nieder: Die Zuschauer feuerten die Teams nach Kräften an. Unter ihnen hatten sich auch viele in Lüdinghausen bekannte Gesichter gemischt – unter ihnen etwa „Scholle“ Chung, ehemaliger Trainer der Regionalliga-Frauen von Union Lüdinghausen, der heute das gleichklassige Team von Eintracht Geldern coacht.

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