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Badminton: Bundesliga

Heimspiele für 08-Manager Schnaase „ziemlich weit weg“

Lüdinghausen

3 G? 2 G? 2 G+? Welche Hygienekonzepte bei Union Lüdinghausen demnächst greifen, sei noch gar nicht absehbar, sagt Teammanager Michael Schnaase.

-flo-

Gut besucht: das erste Heimspiel des SC Union Lüdinghausen in der neuen Halle. Foto: flo

Die nächsten Heimspiele in der Badminton-Bundesliga – am 4. Dezember (Samstag), 14 Uhr, empfängt Union Lüdinghausen den Überraschungsersten Dortelweil, tags darauf, gleiche Zeit, gastiert Serienmeister Bischmisheim in der Leistungssporthalle – sind für 08-Teammanager Michael Schnaase noch „ziemlich weit weg. Es werden ja beinahe täglich neue Szenarien entworfen.“

Insofern könne er unmöglich vorhersagen, in welchem Umfang – und unter welchen Bedingungen – Besucher an der Konrad-Adenauer-Straße Zutritt haben: „Da sind wir letztlich an die dann geltenden Vorgaben der Kommune, des Kreises, des Landes, aber auch des Ligaverbandes gebunden.“

Schnaase glaubt jedoch, dass – Stand jetzt – ein Zuschauerausschluss kein Thema sei: „Die Halle ist relativ geräumig. Denkbar wäre zum Beispiel, nicht nur die Tribünen zu öffnen, sondern auch Teile des Innenraums – damit niemand dem anderen in die Quere kommt.“

Heimspiele ohne Publikum auszutragen, wäre „nicht nur für die Fans tragisch, sondern auch für die Spieler selbst, die sich nach dieser Unterstützung, ohne die sie so lange auskommen mussten, sehnen. Und auch wir als Verein sind natürlich auf die Zuschauereinnahmen angewiesen.“ Sollte indes die Liga darauf pochen, den Betrieb unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortzusetzen, „müssten wir uns dem fügen. Sonst stünden wir als Absteiger fest.“

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