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Motorsport: Erfolgreicher Wiedereinstieg

Hülshorst auf demSiegertreppchen

Lüdinghausen

Beim Sandbahnrennen in Mulmshorn belegten Christian Hülshorst und Jens Benneker die Plätze drei und sieben. Noch wichtiger war den beiden Speedwayfahrern des AMSC Lüdinghausen aber etwas anderes.

Verpasste zwar den Gesamtsieg in Mulmshorn, erklomm aber als Dritter das Podest: AMSC-Mann Christian Hülshorst. Foto: mib

Das Beste am Rennwochenende aus Sicht von Christian Hülshorst: „Dass wir überhaupt mal wieder fahren durften.“ Hat ja lange genug gedauert, seit 2019 hatte der Mann vom AMSC Lüdinghausen keinen Wettkampf mehr bestritten. Da seien die Resultate fast zweitrangig gewesen. Wobei der Routinier mit dem sportlichen Abschneiden auf der Natursandbahn in Mulmshorn (bei Bremen) absolut zufrieden sein durfte: Rang drei hinter den Dauerrivalen Jörg Tebbe und Stephan Katt in der Internationalen Solo-A-Klasse – vor, auch das keine Selbstverständlichkeit, 500 Zuschauern.

Es ging schon gut los. Im ersten Run habe er „einen Bombenstart“ hingelegt, sei dann aber zu weit nach außen geraten. Platz zwei, immerhin. Im Folgedurchgang wurde „Hülse“ nach einem Malheur beim Start um 15 Meter nach hinten strafversetzt. „Da habe ich nur noch den Staub und den Dreck der vor mir Fahrenden gesehen.“ Einen Konkurrenten habe er noch kassiert, den „Blindflug“ beendete er als Vierter. Es folgten der erste Sieg des Tages und zwei dritte Plätze.

Dabei ließ Jens Benneker im vorletzten Lauf den Vereinskollegen hinter sich, holte drei von vier möglichen Punkten und belegte Gesamtrang sieben. Auch der zweite AMSC-Fahrer im Feld hatte wenig zu meckern: „Von der Pace her konnten wir absolut mithalten.“ Allerdings habe auch er im Pulk nicht immer die beste Sicht auf die Dinge gehabt.

Wie es für die hiesigen Stahlschuhdrifter weitergeht? Gute Frage. „In England und Holland sind coronabedingt schon wieder einige Wettkämpfe abgesagt worden“, weiß Hülshorst. Der Steverstädter hofft, dass wenigstens der Doppelstart am zweiten Septemberwochenende (11./12.) in der Heimat wie geplant über die Bühne geht: samstags die Deutsche Meisterschaft in Vechta, tags darauf das Grasbahnrennen in Werlte.

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