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Motorsport: Langbahn-DM

Hülshorst verpasst Endlauf um Haaresbreite

Lüdinghausen

Christian Hülshorst war in Vechta als Sechster top-platziert. Nicht ganz so gut lief es für den zweiten Fahrer des AMSC Lüdinghausen.

-flo-

Zufrieden mit dem DM-Abschneiden: Christian Hülshorst. Foto: rau

Christian Hülshorst freute sich, „überhaupt mal wieder einen Wettkampf bestreiten zu dürfen“. Die Platzierung – Rang sechs bei der Langbahn-DM in Vechta – war da fast schon Nebensache. Wobei: Ein kleines bisschen habe ihn das Abschneiden dann doch gewurmt, so der Grasbahnspezialist des AMSC Lüdinghausen: „Jörg Tebbe und ich lagen nach dem Halbfinale punktemäßig gleichauf. Weil er aber in einem der Vorläufe besser platziert war, durfte er als Fünfter am Endlauf teilnehmen – und ich nicht.“

Aber noch mal, gefrustet war der Routinier kein Stück. Im Gegenteil: „Die Fahrer, die vor mir lagen, haben in diesem Jahr teils deutlich mehr Rennen bestritten. Außerdem waren das im Wesentlichen Sandbahnexperten.“ Schon die Trainings hätten gezeigt, dass „Hülse“, der 2021 nur bei einem weiteren Wettbewerb in Mulmshorn am Start war, an diesem Tag konkurrenzfähig sein würde – zumindest mit der einen Maschine, die andere musste er wegen eines Motorschadens abstellen.

In den Umläufen und der Vorschlussrunde passte ebenfalls vieles, wenngleich er nach einem Regenguss das letzte Risiko gescheut habe: „Ich wollte die Platzierung mit Blick auf die EM und die WM 2022 nicht gefährden.“ Möglich, dass Hülshorst die Quali für die nächsten großen Rennen bereits in der Tasche hat. AMSC-Vereinskollege Jens Benneker hatte in Vechta technische Probleme und belegte am Ende Rang 14.

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