Badminton: Turniersieg

Kaschura/Emmerichtriumphieren – Platz eins in Österreich

Lüdinghausen

Drei Nachwuchsspieler des SC Union Lüdinghausen waren jetzt bei der „Victor-Hofsteig-Youth-International“ nahe Bregenz im Einsatz. Zwei kehrten hochdekoriert zurück.

Bei den „Victor-Hofsteig-Youth-International“ nicht zu schlagen: die Lüdinghauser Leon Kaschura (l.) und Linus Emmerich. Foto: Union

Endlich! Sehnsüchtig hatte der Badminton-Nachwuchs des SC Union Lüdinghausen diesem Moment entgegengefiebert. Nach acht langen Monaten der Turnierabstinenz haben zumindest drei U 15-Akteure der Nullachter wieder zum Schläger gegriffen. Am Ende gab’s bei einem hochkarätig besetzten, internationalen Turnier in Österreich, den „Victor-Hofsteig-Youth-International“ sogar in einer Disziplin den Siegerpokal. Die Kaderspieler Leon Kaschura, Linus Emmerich und Aylia Vogt sollten nahe Bregenz erste Ranglistenpunkte sammeln Fernziel ist die Jugend-EM 2022 in Lahti/Finnland.

Los ging es mit dem Mixed. Während Leon Kaschura mit Stammpartnerin Lisa Bonnemann (1. BV Mülheim) antrat, feierten Linus Emmerich mit Meike Iffland und Aylia Vogt mit Jonah Strack (beide TV Refrath) ihr Comeback mit jeweils neuen Partnern. Während Vogt/Strack in Runde zwei die Segel streichen mussten, erreichten die anderen Duos mit Union-Beteiligung das Achtelfinale – in dem Emmerich/Iffland Adam Srnec aus Tschechien und Anic Metzger aus der Schweiz (wird vom Lüdinghauser Bundesligaspieler Roman Zirnwald gecoacht) unterlagen.

Im Einzel zogen Emmerich und der top-gesetzte Kaschura als Gruppenerste ins Hauptfeld ein, wo beide in der zweiten Runde das Aus gegen ältere und körperlich überlegene Konkurrenten ereilte. Vogt verpasste als Dritte ihrer Gruppe den Einzug in die K.o.-Runde. Im Doppel war für die ebenfalls neue Paarung Vogt/Clara Gründel (Thüringen) in Runde zwei Schluss.

Derweil gingen Emmerich/Kaschura von Setzplatz zwei aus ins Turnier. Ohne Satzverlust erreichten die Lüdinghauser das Finale. Dort trafen sie auf Viktor Patteet (Belgien) und den Tschechen Srnec. Den ersten Satz verloren die Unionisten deutlich (12:21). Danach berappelten sie sich und gewannen die folgenden Durchgänge (21:14, 21:17) und feierten so den verdienten Turniersieg.

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