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Badminton: Bundesliga

Lara Käpplein nur dabei statt mittendrin

Lüdinghausen

Ihr Racket wird Lara Käpplein (Union Lüdinghausen) nach einem Kreuzbandriss frühestens 2023 wieder schwingen. Den beiden Erstligapartien wohnte der 08-Neuzugang trotzdem bei. Aus Gründen.

-flo-

War am Wochenende als Coach im Einsatz: Lara Käpplein. Foto: flo

Am Wochenende, bei den beiden Heimpartien des Badminton-Erstligisten Union Lüdinghausen, saß auch Lara Käpplein – in Trainingsklamotten – auf der Bank. Der Neuzugang aus Bonn hatte sich im Sommer das Kreuzband gerissen und ist frühestens Anfang 2023 eine Option für die Lüdinghauser. Sie müsse aber, um bei einer etwaigen Playoff-Teilnahme den Nullachtern zur Verfügung zu stehen, bei einer bestimmten Anzahl von Partien anwesend sein, erklärt Teammanager Michael Schnaase – und sei es nur der Form halber.

Wobei Käpplein, wo sie schon mal da war, auch beim Coaching in den Paardisziplinen half. Ihre ersten Eindrücke? „Durchweg positiv. Gerade Kelly van Buiten und Johanna Goliszewski haben mir am Sonntag richtig gut gefallen. Dass die ihr Doppel so deutlich gewinnen, war vorher nicht absehbar.“ Goliszewski, inzwischen U 23-Bundestrainerin und bei Union eigentlich nur als Standby-Spielerin vorgesehen, blieb bei drei Einsätzen am Wochenende jeweils ohne Satzverlust.

Ob ihre Ex-Partnerin da überhaupt noch gebraucht werde? „Wenn Johanna und die anderen so weitermachen, dann eher nicht“, scherzte Käpplein nach den deutlichen 08-Erfolgen über Schorndorf (7:0) und München (6:1).

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