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Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld

Last-Minute-K.o. am Ring – Union Lüdinghausen verliert

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat Spiel eins nach dem Bezirksligaabstieg mit 0:1 (0:0) gegen Adler Buldern verloren. Der Zeitpunkt des Gegentreffers war denkbar unglücklich. Doch schon vorher waren die Gäste das zielstrebigere Team.

War einer der auffälligsten Lüdinghauser am Sonntagnachmittag: Marius Grewe (M.). Foto: flo

Eine kalte Dusche: Bei Temperaturen knapp unterm Siedepunkt ja eigentlich was Herrliches. Nur halt nicht im übertragenen Sinne, wenn man sie wie Union Lüdinghausen in vorletzter Minute in Form eines Gegentores kassiert. So unterlagen die Schwarz-Roten Adler Buldern in Spiel eins nach dem Bezirksligaabstieg mit 0:1 (0:0).

„Die Jungs sind natürlich total enttäuscht. So hatten wir uns den Auftakt ganz und gar nicht vorgestellt“, meinte Christoph Blesz, der am Sonntag nicht nur den weiter angeschlagenen Jonathan Krüger (Rückenprobleme) als Kapitän vertrat, sondern auch Chefcoach Yannick Gieseler, der wegen einer Fußverletzung noch mindestens bis Anfang der Woche das Krankenhausbett hütet.

Nein, es war nicht alles schlecht, was die Lüdinghauser zu bieten hatten: deutlich mehr Ballbesitz als die robusten Besucher und eine gefälligere Spielanlage zum Beispiel. Nur im letzten Drittel blieben die „Eisernen“ allzu harmlos. „Da haben uns Tempo und Tiefe gefehlt“, so Blesz, der es zumindest immer wieder probierte, die beiden 08-Spitzen Nils Husken und Sascha Schmidt in Szene zu setzen.

Ging es ausnahmsweise doch mal schnell, wurde es sofort brenzlig. So wie Mitte des zweiten Durchgangs, als der auffällige Marius Grewe bis zur Grundlinie marschierte und in der Mitte Schmidt fand, der aber aus acht Metern an Adler-Keeper Fabian Püth scheiterte.

Zielstrebiger agierten dagegen schon vor Tim Nieswandts spätem Siegtreffer die Gäste. Zwei Mal verhinderte der gute Max Keuthage einen Rückstand, ein Mal klärte Miguel Schürmann auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Schnapper. Insofern war der Sieg der Besucher nicht mal gänzlich unverdient.

Union: Keuthage – Roters, Schürmann, Voll (70. Düzgün), Blomenkemper (70. Ruprecht) – Grewe, Hellkuhl (67. M. Schmidt), Blesz, N. Hüser – Husken (80. Camara), S. Schmidt (67. Weimer). Tor: Nieswandt (88.).

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