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Badminton: U 15- DM

Leon Kaschura und Linus Emmerich eine Klasse für sich

Lüdinghausen

Das Union-Duo Leon Kaschura/Linus Emmerich hat bei den nationalen Nachwuchstitelkämpfen in Mülheim/Ruhr Gold im Doppel gewonnen. Im Mixed-Finale standen die beiden Lüdinghauser einander gegenüber. Und im Einzel-Endspiel. Wow.

Von und

Trophäen ohne Ende gab’s in Mülheim für die Unionisten Annchristin Block (v.l.), Linus Emmerich, Leon Kaschura und Aylia Vogt. Foto: Union

Knapp ein halbes Jahr ist vergangen, seit Leon Kaschura und Linus Emmerich den Titel bei den nachgeholten Deutschen Meisterschaften 2021 im Doppel U 15 holten. Coronabedingt fanden diese ja erst im Juni statt. Damals gehörten die Lüdinghauser noch zum jüngeren Jahrgang, entsprechend hoch war der Erfolg einzuordnen. Genau diesen galt es nun in Mühlheim/Ruhr bei der regulären DM 2022 zu bestätigen. Dass die beiden Unionisten in der Altersklasse deutschlandweit das Maß der Dinge sind, war schnell abzusehen. Kaschura/Emmerich stürmten förmlich ins Finale, das sie deutlich in zwei Sätzen gegen das Duo Konstantin Kaprov/Fynn Ohliger (SSV Trier-Tarforst/TV Refrath) gewannen. Mission geglückt!

Doch damit war beileibe noch nicht Schluss. Im Mixed erreichten Emmerich und Maike Iffland (TV Refrath) von Setzplatz eins aus locker das Endspiel. Dort trafen sie auf, ausgerechnet, Kaschura und Gloria Poluektov (VfB GW Mülheim). Diese noch recht neue Paarung hatte ihr Halbfinale gegen die an Nummer zwei gesetzten Ohliger und Kalliope Hermel (TV Refrath) deutlich gewonnen. Satz eins ging knapp mit 22:20 an Emmerich/Iffland. Deutlicher dann der Folgedurchgang (21:12) – und Titel Nummer zwei für Emmerich.

Im Einzel kam es, wie es kommen musste. Während es für Top-Favorit Kaschura ohne Satzverlust in den Showdown ging, musste Emmerich im Halbfinale gegen Ohliger über die volle Distanz gehen. Im Spiel um Gold und Silber legte der Herausforderer vor (21:16) und lag auch in Abschnitt zwei lange vorn, ehe Kaschura das Match doch noch drehte (23:21, 21:17) und sich auch im Einzel zum Deutschen Meister kürte. Drei erste und zwei zweite Plätze: Was für eine grandiose Ausbeute der beiden Nullachter.

Vogt und Bock auf dem Stockerl

Aylia Vogt und Poluektov, die Nummer drei der Setzliste, mussten sich im Halbfinale der U 15-Doppelkonkurrenz den späteren Siegerinnen Iffland und Nina Steffes (Refrath) geschlagen geben, freuten sich aber über die Bronzemedaille. Ebenfalls Edelmetall gab es überraschend für Annchristin Block im Mixed U 17. Ho Duc Tran (SSV WBG Bochum) und Block waren ungesetzt ins Turnier gestartet und trafen entsprechend früh auf die Finalanwärter Philipp Euler (Refrath) und Constanze Winnefeld (SV Harkenblek), die sie in drei Sätzen niederrangen. Erst im Halbfinale war Schluss, dort unterlagen die Lüdinghauserin und der Bochumer der Gold-Paarung Marc Niemann/Marie-Sophie Stern (TV Hofheim/Spvgg. Sterkrade-Nord).

Erstrundenniederlagen gab es für Julika Block (U 15) und Victoria Südbeck (U 19). Pech hatte Alexander Becsh (U 17), der im Viertelfinale dem neuen Deutschen Meister Luis Pongratz mit 19:21 und 9:21 unterlag. Im Doppel schieden der Unionist und Rafe Kenji Braach (BW Solingen) in Runde zwei aus.

Kommentar: 08-Sternstunde nur der Anfang

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