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Badminton: Bundesliga

Lüdinghausen oder nix – Selena Piek über Rückkehr zu Union

Lüdinghausen

Am Samstag (24. September), 14 Uhr, empfängt Union Lüdinghausen die SG Schorndorf, tags darauf, gleiche Zeit, gastiert der TSV Neuhausen-Nymphenburg in der Steverstadt. Eine Nullachterin steht dabei besonders im Fokus.

Nach sieben Jahren zurück in der Steverstadt: Selena Piek. Die Niederländerin zählt zu den besten Paar-Spielerinnen auf dem Kontinent. Foto: Imago

Selena Piek feiert ihr Comeback bei Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen. Am heutigen Samstag (24. September), 14 Uhr (Drei-Burgen-Arena), beim Heimspiel gegen die SG Schorndorf, steht die Niederländerin im 08-Aufgebot – sieben Jahre nach ihrem Abschied aus Lüdinghausen, acht seit dem Gewinn der Team-DM. Vor der Rückkehr sprach WN-Sportredakteur Florian Levenig mit der Weltklasse-Doppelspielerin.

Sind Sie nervös? Angespannt?

Piek: Gar nicht. Aber superaufgeregt und voller Vorfreude. Es war eine so wunderbare Zeit damals in Lüdinghausen – und wird es hoffentlich wieder. Ich bin schon ganz gespannt auf die neue Halle. Zwar fand ich es im Anton immer schön kuschelig. Aber letztlich liegt es doch an uns, auch die größere Arena vollzukriegen.

Bis 2021 durften Bundesligaspieler nicht parallel in anderen Top-Ligen spielen. Hat die Aufhebung der Regel Ihnen den Weg zurück zu Union geebnet?

Piek: Definitiv. Seit dem vergangenen Herbst haben wir überlegt, wie wir das bewerkstelligen können. Umso schöner, dass es jetzt geklappt hat.

Top-Favorit Wipperfeld hätte Sie sicher auch mit Kusshand genommen.

Piek: Mag sein. Aber für mich gab und gibt es keine Alternative zu Union. Ich habe schon 2015 gesagt, dass ich irgendwann wieder für diesen Verein spielen werde.

Wegen Ihrer vielen Landsleute in Lüdinghausen?

Piek: Das ist nur ein Bonus. Nein, es sind die vielen, sehr persönlichen und familiären Kontakte zu Union, die nie abgerissen sind.

Ist künftig Niederländisch Amtssprache bei Union?

Piek: Mein Deutsch ist gar nicht so schlecht (lacht). Und mit Englisch kommt man ja auch ganz gut weiter.

Ex-Unionist Jelle Maas hat sich im Gespräch mit den WN mal darüber beklagt, wie wenig Anerkennung die Niederländer trotz großer Erfolge in der Heimat erfahren.

Piek: Da hat Jelle leider recht. Badminton wird bei uns öffentlich kaum wahrgenommen – selbst bei Olympia. Aber was können wir tun? Außer noch besser zu performen . . .

Was steht bei Ihnen 2022 noch an? China Open? Die World Tour Finals?

Piek: Da ich eher skeptisch bin, ob in Asien überhaupt schon wieder gespielt wird, liegt der Fokus auf der Europa-Tour. Den Denmark Open zum Beispiel. Oder, für uns Holländer von besonderer Bedeutung, den Dutch Open. Dazu die Ligaspiele in Dänemark. Daher werde ich auch nicht alle Union-Partien mitmachen können.

Sie haben zuletzt kaum noch Turniere im Damen-Doppel bestritten.

Piek: Das ist richtig. Da ich nächste Woche 31 werde und mit meinen Kräften haushalten muss, konzentriere ich mich ganz auf das Mixed – außer natürlich in der Bundesliga, da werde ich auch das eine oder andere Doppel bestreiten.

Wegweisende Heimspiele

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