1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Luedinghausen
  6. >
  7. Lüdinghausens Nummer eins Weißkirchen lange außen vor

  8. >

Badminton: Bundesliga

Lüdinghausens Nummer eins Weißkirchen lange außen vor

Lüdinghausen

Max Weißkirchen (Union Lüdinghausen) kehrt wegen einer Hüftverletzung frühestens Anfang 2022 auf den Court zurück. Passiert ist das Malheur beim Heimspiel gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg.

-flo-

Fehlt wegen eines Hüftleidens mindestens bis zum Jahresende: Max Weißkirchen. Foto: flo

Aus der Reihe der Sportverletzungen, die einem, als Nichtmediziner zumal, weniger geläufig sind: Riss der Hüftgelenkslippe. Bekannt auch unter dem Fachbegriff Labrumläsion. Klingt exotisch, ist aber für Max Weißkirchen (Union Lüdinghausen) ein ganz konkretes Ärgernis. Weil der vielfache Deutsche Meister an ebenjenem komplizierten Hüftleiden laboriert, sei an Badminton derzeit nicht zu denken. Zwar sei er weiter täglich am Bundesstützpunkt in Mülheim/Ruhr, der Besuch beschränke sich aber im Wesentlichen auf die einstündige Physiotherapie: „Die Ärzte sagen, dass ich frühestens Anfang 2022 auf den Court zurückkehren kann.“ Vorher stehe eine weitere MRT-Untersuchung an – und, schlimmstenfalls, eine OP.

Passiert sei das Malheur beim Meisterschaftsspiel der Nullachter daheim gegen den TSV Neuhausen-Nymphenburg am 24. Oktober. Während des Eingangsdoppels war Weißkirchen weggerutscht und unglücklich auf dem Begrenzungsteppich gelandet.

Zwangspause zur Unzeit

Die Zwangspause kommt für den gebürtigen Bonner zur Unzeit. Während insbesondere Fabian Roth (TV Refrath) im Ringen um die nationale Spitzenposition nach langer Leidenszeit zuletzt mächtig Boden gutgemacht hat, bleibt dem Lüdinghauser wenig mehr als die Hoffnung auf das baldige Comeback. Er könne zwar „normal gehen“, „ein bisschen laufen“, „Kniebeugen ohne Gewichte“ machen und sogar „Übungen mit dem Schläger“. Aber „Ruckartige Bewegungen sind derzeit absolut tabu.“

Ebenfalls ärgerlich für Weißkirchen, der nach zwei sportlich exzellenten Jahren just zu den Top-50-Leuten in der Welt ausgeschlossen hatte: Beim Heimspiel gegen den bärenstarken Aufsteiger SV Fun Ball Dortelweil am Samstag (4. Dezember), 14 Uhr (Konrad-Adenauer-Straße) fällt das Duell mit seinem langjährigen Widersacher (und Ex-Unionisten) Kai Schäfer ins Wasser. Auf diesen ganz speziellen Fight hätte er sich „richtig, richtig gefreut“. Und mit ihm alle 08-Fans. So dürften das erste Einzel in drei Tagen die beiden Tokio-Teilnehmer Aram Mahmoud (Lüdinghausen) und Schäfer bestreiten.

Startseite
ANZEIGE