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Tennis: Social Media

Netz-Aktivistinnen – BG Lüdinghausen bei Insta ganz weit vorn

Lüdinghausen

Die Kreisliga-Damen 30 des TC BG Lüdinghausen haben, rein sportlich, noch Luft nach oben. In den sozialen Medien benötigen sie dagegen längst keine Nachhilfe mehr. Sogar der WTV ist beeindruckt.

Von Florian Levenig

Immer eine zündende Idee: die „Tennisgranaten“ (v.l.) Lena Maßmann, Karla Kortenbusch, Stephanie Rott, Kerstin Braße, Linda Vehling Foto: BG

Am Netz mag es Bessere geben im Altkreis (siehe unten). Im Netz aber, da sind die Kreisliga-Damen 30 des TC BG Lüdinghausen eine Klasse für sich. Die umfangreichen Instagram-Aktivitäten der Spielerinnen, die sich die „Tennisgranaten“ nennen, haben sich sogar bis Kamen rumgesprochen, wo der Verband seinen Sitz hat. Kurzerhand lud der WTV das Team aus der Steverstadt zu einem Besuch ein, in dessen Rahmen ein gemeinsamer Podcast erstellt wurde (zu hören ab der kommenden Woche auf wtv. de und allen gängigen Plattformen).

Zu Besuch in Kamen: Kerstin Braße (v.l.), Stephanie Rott, Linda Vehling und Soureya Rehwald. Foto: BG

„Scheiße man jetzt sind wir also Fame“, heißt es, orthografisch nicht ganz korrekt, bei den Kollegen von der Web-Zeitung „Ass“, die zuvor bereits berichtet hatten, dass die „Tennisgranaten auch in den Sozialen Medien explosiv“ sind (lange vor dem Ukraine-Krieg, das nur als kleine Anmerkung).

Eine Postille namens „Ass“ gibt es nicht wirklich, sie führt aber auf die richtige Spur, wenn man wissen will, wieso die „Tennisgranaten“ virtuell eine Pointe nach der nächsten zünden. „Unser Herren 30-Team hatte den Einfall mit der Zeitung“, klärt Blau-Gold-Mannschaftsführerin Stephanie Rott auf.

BG-Männer ebenfalls aktiv

Die BG-Männer, die einen eigenen Insta-Kanal (lh_ netzroller) betreiben, hätten ihre Mitspielerinnen und sie auf die Idee gebracht, etwas Ähnliches aufzuziehen. Nun reißen auch die „Netzroller“ – Kreisligist wie die Frauen – auf dem Court (noch) keine Bäume aus. Aber das sei ja gerade der Witz, findet Teamsprecher Lars Middrup: „Sachen posten wie die Großen – allerdings mit einem Augenzwinkern.“

Dazu passt, dass auf den Bildern der Frauen auffallend häufig Sektflöten oder Weinkelche zu sehen sind (bei den Männern Bierflaschen zwischen gelben Filzbällen). „Das Gesellige gehört halt dazu im Amateursport“, findet Rott und verweist auf den Wahlspruch der „Granaten“: „Stark am Schläger, noch stärker am Glas!“ Wobei die Mannschaftsführerin betont, dass die Spielerinnen mehr als nur kernige Trinksprüche und hübsche Instagram-Fotos zu bieten hätten: „Dafür, dass wir alle erst vor einem Jahr mit dem Tennis begonnen haben, läuft es gar nicht übel.“

„Performance Training“

Um noch besser zu werden, haben die Steverstädterinnen, die im ersten Saisonspiel am Sonntag (8. Mai), 10 Uhr, RW Nordkirchen empfangen, eigens ein „Performance Training“ bei ihrem kanadischen Coach John Komac gebucht. Ein Social-Media-Manager indes, der könnte den „Tennisgranaten“ wirklich nichts mehr beibringen.

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