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Leichtathletik: Halbmarathon

Neue Streckenbestzeiten und ein Europarekord in Nordkirchen

Nordkirchen

Viele der 199 Finisher bei der Veranstaltung des FC Nordkirchen freuten sich über Top-Resultate. Ein 85-Jähriger hatte es besonders eilig.

-mib-

Schon beim Start vorn: die spätere Siegerin Jana Kappenberg (Nr. 3076) und Klemens Wittig (3195), der in Nordkirchen einen (noch inoffiziellen) Europarekord für die AK 85 aufstellte. Foto: Michael Beer

Die 13. Auflage beim Halbmarathon des FC Nordkirchen brachte zwei neue Streckenrekorde, persönliche Bestzeiten und einen (noch inoffiziellen) Europarekord für die Altersklasse M 85. Von den über 220 gemeldeten Läuferinnen und Läufer erreichten 199 das Ziel.

Viele Athleten nutzten dieses Laufevent, um nach der Urlaubszeit ihre Form vor den anstehenden Herbstmarathonläufen in Münster, Berlin oder Köln zu testen, andere wiederum sahen die zwei Runden durch den wunderschönen Schlosspark, durch Südkirchen und die Bauerschaft Obsen als lockere Trainingseinheit. Das Wetter spielte natürlich mit, als das Starterfeld um 18 Uhr vor der Freitreppe des Schlosses am Samstag ins Rennen geschickt wurde. Die Organisatoren des FC Nordkirchen hatten wieder für einen reibungslosen Ablauf entlang der Strecke und am Ziel im Stadion gesorgt.

Bei den Männern schien das Rennen schon nach wenigen Kilometern entschieden, denn Bastian Mrochen (LG Reinhardswald) drückte so mächtig aufs Tempo, dass die Konkurrenz ihn schon früh aus den Augen verlor. Nach ausgezeichneten 1:10:41 Stunden, rund drei Minuten schneller als der alte Streckenrekord, kam er ins Ziel, fast sieben Minuten vor Daniel Lang (Sauerlandrunner), für den 1:17:19 Stunden gestoppt wurden, und Tobias Grimmert (ExKern Racing Team), der 1:20:05 Stunden für die 21,0975 Kilometer benötigte.

Reines LSF-Podium

Ihm direkt auf den Fersen war mit Jana Kappenberg (LSF Münster) die schnellste Frau, die ebenfalls mit neuem Streckenrekord von 1:22:07 Stunden (vier Minuten schneller als der alte) das Ziel erreichte, vor ihren Teamkameradinnen Antonia Rewer (1:26:43, Rang elf) und Raja Schmidt (1:27:48, die Gesamt-14. wurde.

Auch hiesige Athleten schafften es aufs Treppchen. Heiko Münster (SV Herbern) zum Beispiel, der mit 1:24:36 Stunden Zweiter der Klasse M 40 und Achter unter allen Finishern wurde. Oder Etienne Hollweg (Lauftreff Lüdinghausen), der mit persönlicher Bestzeit (1:39:20), Zweiter der M 30-Wertung und 35. insgesamt. Klaus Suerkamp (Laufsport Senden) siegte in der AK M 65 in 1:42:32 Stunden (Gesamt-46.), Michael Beer (Lauftreff Lüdinghausen), wurde Zweiter der M 70-Konkurrenz (1:57:20) und 114. im Gesamtklassement. Direkt dahinter: Susanne Wilde (SV Herbern), die als Zweite der AK W 50 1:57:53 Stunden benötigte. Für Maria Folsche (W 60), ebenfalls SVH, blieb die Zeit nach 2:13:04 Stunden stehen – Rang zwei in ihrer Altersklasse.

Den meisten Applaus erntete Klemens Wittig (Rapid Dortmund), der mit seinen 85 Jahren mit einer Zeit von 1:58:31 Stunden einen (noch unbestätigten) Europarekord aufstellte und im Ziel gebührend gefeiert wurde.

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