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Volleyball: Union und USC siegen bei Premieren in der neuen Halle

Nur strahlende Gesichter

Lüdinghausen

Beim Benefizevent in der brandneuen Leistungssporthalle spielten am Wochenende Union Lüdinghausen gegen den Regionalligakonkurrenten TuS Herten und der USC Münster gegen Bundesligaaufsteiger VC Neuwied groß auf. Die rund 250 Zuschauer waren begeistert.

Von Christian Besse

Union – hier Laura Braun (l.) und Louisa Kaiser - bot eine starke Vorstellung gegen Herten. Foto: Christian Besse

Suha Yaglioglu ist ein alter Hase im Volleyballgeschäft. Den Coach von Volleyball-Regionalligist Union Lüdinghausen kann man nur schwer beeindrucken. Der Spielort, an dem seine Frauen von nun an ihre Partien austragen, hat dies geschafft. „Eine richtig moderne Halle, Lüdinghausen hat das gebraucht“, schwärmte Yaglioglu am frühen Samstagabend von der neuen Leistungssporthalle.

Lisa Thomsen hat noch nicht ganz so viele Trainerjahre auf dem Buckel wie Yaglioglu, doch der Coach des USC Münster hat als langjährige Bundesligaspielerin auch schon so manche Spielstätte gesehen. Und war ebenfalls: „Die Halle ist superschön und mit den modernsten Mitteln ausgestattet, die man für den Sportbetrieb braucht.“ Am vergangenen Montag hatte der Bundesligist erstmals hier trainiert. „Es war ein tolles Gefühl, als eine der ersten Mannschaften mit den ganz neuen Netzen zu spielen“, sagte Thomsen.

Hochzufrieden waren Yaglioglu und Thomsen auch mit ihren Teams, die am Samstagnachmittag und - abend die ersten Partien in der Leistungssporthalle austrugen - Gastgeber Union gegen den Ligakonkurrenten TuS Herten, der USC gegen Bundesliga-Aufsteiger VC Neuwied. Beide Teams spielten gegen keinesfalls schwache Gegner groß auf. Lüdinghausen gewann mit 3:1, die Erstliga-Profis aus Münster nach zwei Satz-Zugaben mit 4:1. Die rund 250 Zuschauer auf der neuen Tribüne - unter ihnen Matthias Fell, langjähriger Präsident des USC wie des WVV, und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst - applaudierten begeistert.

Bundesligist USC Münster mit Trainerin Lisa Thomsen beeindruckte gegen den VC Neuwied Foto: Christian Besse

„Das haben die Mädchen sehr gut gemacht“, sagte Yaglioglu. Felice-Lyn Lethaus, gemeinsam mit Carla Geschermann vom ASV Senden gekommen, und Svenja Mumm fehlten, mit nur acht Spielerinnen bestritt Union die Premiere in der neuen Halle. Dem TuS standen elf zur Verfügung, dazu noch erfahrenere und im Schnitt großgewachsenere Spielerinnen.

Geschermann hatte für Union mit auf dem Parkett gestanden, in der nachfolgenden Partie traten gleich zwei Spielerinnen aus Senden für den USC auf - Energiebündel Erika Kildau als Libera und Mia Kirchhoff, die Thomsen im dritten Satzes brachte und den ganzen vierten durchspielen ließ.

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