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Badminton: Lüdinghausen holt keinen Zähler in Wipperfeld, dafür drei beim 1. BC Beuel

Punkt-Landung für Union in Bonn

LüDinghausen

Für Union Lüdinghausen gab’s am Samstag eine empfindliche 1:6-Pleite beim 1. BC Wipperfeld. Deutlich besser lief es für den Dritten der Vorsaison tags darauf beim 1. BC Beuel.

Von und

Musste sich in Wipperfeld Top-Talent Foto: flo

Dass Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen sein Auswärtsspiel bei Top-Titelanwärter 1. BC Wipperfeld verlieren würde, damit hatte Michael Schnaase schon vor der Partie gerechnet. Überraschend kam für den 08-Teammanager indes die Höhe der Niederlage – 1:6. „Das Ergebnis ist schon etwas enttäuschend, entsprechend gedrückt war die Stimmung“, bekannte Schnaase nach der ersten von zwei Partien an diesem Wochenende.

Die Rechnung, die Schnaase vorab angestellt hatte, ging so: Lüdinghausen verliert – ohne Linda Efler und Josche Zurwonne (beide privat verhindert) – die vier Paarwettbewerbe, gewinnt aber alle drei Einzel. Dann wäre es ein 3:4 geworden, und Union hätte einen Zähler aus dem Oberbergischen mitgenommen.

Doch sowohl Yvonne Li als auch Max Weißkirchen patzten in Wipperfeld. Li verlor die Neuauflage des DM-Endspiels gegen Thuc Phuong Nguyen in vier Durchgängen, Weißkirchen das Duell mit der nominellen Nummer zwei der Gastgeber, Samuel Hsiao, in fünf. „Beide gewinnen an einem normalen Tag diese Spiele“, weiß Schnaase. So blieb es bei dem einen Sieg, den Aram Mahmoud über DBV-Nachwuchshoffnung Aaron Sonnenschein feierte (3:1).

Stau rund um Köln

Das größte Hindernis tags darauf war, wenn man so will, der schier endlose Stau rund um Köln. Die Lüdinghauser schafften es so gerade pünktlich in die Halle des 1. BC Beuel – wo sie dann umso kürzeren Prozess mit den Gastgebern machten. Die Nullachter gewannen das Duell der Liga-Dinos mit 7:0. Entsprechend happy war anschließend der Teammanager: „Den Punkt, der uns in Wipperfeld durch die Lappen gegangen ist, haben wir uns in Beuel wiedergeholt.“ Drei Zähler, das Maximum, gibt es für einen Sieg in dieser Höhe.

Erleichtert dürften auch Li und Weißkirchen gewesen sein. Der gebürtige Bonner gab sich beim 3:0 über Kumpel Felix Hammes ebenso wenig eine Blöße wie die amtierende Deutsche Meisterin, die Brid Stepper auf ähnlich überzeugende Weise bezwang. Zurwonne, am Sonntag wieder mit von der Partie, und Weißkirchen blieben im zweiten Doppel ebenfalls ohne Satzverlust, Gleiches gilt für Mahmoud.

Eva Janssens hatte an ihrer langjährigen Wirkungsstätte offenbar so viel Bock auf Badminton, dass sie sowohl im Doppel (mit Li) als auch im Mixed (an der Seite des Niederländers Ties van der Lecq) über die volle Distanz ging.

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