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Reiten: Herbstturnier in Seppenrade

Regen dünnt Starterlisten aus

Seppenrade

Im Pech waren Reiter, Organisatoren und Zuschauer am zweiten Turniertag in Seppenrade. Der gnadenlose Regen sorgte dafür, dass die Starterlisten zunehmend ausdünnten. Vor allem beim Höhepunkt im Parcours, dem Springen auf M*-Niveau . . .

Florian Karns und Clim bim siegten im M*-Springen. Foto: Christian Besse

„So ein Pech wie heute hatten wir noch nie“, sagte Lena Höckenkamp, Geschäftsführerin des RV Seppenrade, am Sonntagnachmittag auf der Reitanlage in Ondrup. Das schlechte Wetter hatte Teilnehmer des zweitägigen Herbstturniers und Zuschauer dezimiert. „Obwohl wir am Samstag noch Glück hatten . . . Und heute morgen war das Wetter auch noch in Ordnung, Beim A*-Stilspringen hatten wir 35 Starter.“

Das sollte sich – dem bald einsetzenden Regen „sei Dank“ – deutlich ändern. 22 Paare waren für den Turnierhöhepunkt, das M*-Springen mit Stechen am Sonntagnachmittag, gemeldet. Fünf gingen tatsächlich in den Parcours. Das Stechen wurde gestrichen. Lokalmatador Florian Karns und Clim bim holten sich mit einem Abwurf und der schnellsten Zeit die Siegerschleife, gefolgt von Vereinskollegin Julia Kohls und Chicago (ebenfalls ein Abwurf) und – Florian Karns, der sich mit London‘s La vie in exakt derselben Zeit gemeinsam mit Kohls als Zweiter platzierte. Dritter wurde Johann Freisfeld vom RV St. Hubertus Ascheberg mit Sigiflip.

Ob er sich trotz der schmalen Konkurrenz über den Sieg freuen könne? „Natürlich“, so die Antwort von Karns. „Beim eigenen Verein . . .“ Ob der durchnässte Boden dafür verantwortlich war, dass keiner der fünf Ritte fehlerfrei war? „Das hätte auch sonst so passieren können.“ Julia Kohls: „Das waren Flüchtigkeitsfehler.“

Beim Stilspringen auf M*-Niveau platzierte sich die Seppenraderin mit Chicago als Fünfte (Wertnote 7,9), Vereinskollegin Ann-Kathrin Helmig und Cha Cha Ah wurden Dritte (8,1).

Im Dressurviereck wurden Anja Hengst, ebenfalls vom RV Seppenrade, und London Pride in der M*-Prüfung Sechste (6,7). In der Dressurreiterprüfung der gleichen Klasse platzierte sich das Paar auf Rang vier (7,0).

Mit Chickeria sicherte sich Ann-Kathrin Helmig in der Springpferdeprüfung der Klasse L die Siegerschleife (8,2). Chiara Tittel sicherte dem heimischen Verein mit Feuertanz in der L*-Dressurreiterprüfung eine weitere goldene Schleife (7,4). Vereinskollegin Viktoria Siepe und Sister of Mercy siegten im E/A*-Stafettenspringen.

Im A*-Springen ließen der Ascheberger Lenard Fallenberg und Braaklander Dublin die Konkurrenz hinter sich.

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