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Disc-Golf: Boom

Run auf die fliegenden Scheiben bei DG Lüdinghausen ungebrochen

Lüdinghausen

Im Zuge der landesweiten Lockerungen dürfen auch die örtlichen Disc-Golfer (DG Lüdinghausen) wieder trainieren. Das mit den Abständen ist gar nicht so leicht, immer mehr Spieler bevölkern den Parcours hinter dem Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg.

wn

So wird’s gemacht: Der Lüdinghauser Philipp Horstmann zählt zu den besten Junioren in ganz Deutschland. Foto: red

Nachdem im Zuge der Lockerung der NRW-Regierung in der vergangenen Woche Disc-Golf landesweit praktiziert werden darf und auch der Parcours in Lüdinghausen wieder bespielbar ist, zeichnet sich ab, dass sich der Trend aus 2020 fortsetzt: Die Sportart boomt.

Zwar ist das Spielen auf dem Kurs hinter dem Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg nach wie vor nur eingeschränkt möglich (zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Haushaltes): Die Spielfreude und Neugier zahlreicher Anfänger-Flights und Familien scheine das nicht zu trüben, wie es in einer Pressemitteilung des örtlichen Vereins DG Lüdinghausen heißt.

Bereits im vergangenen Jahr wagten sich etliche Neulinge auf den Parcours, teils aus Interesse an der relativ jungen Sportart, teils aus Mangel an sportlichen Alternativen während des ersten Lockdowns, als viele Outdoor-Aktivitäten nicht möglich waren.

Davon profitierten nicht nur die Lüdinghauser, der Trend sei weltweit zu beobachten, heißt es weiter. Alle Hersteller von Disc-Golf-Scheiben melden Rekordumsätze und fahren ihre Produktion dramatisch hoch. Überall sind neue Akteure zu beobachten, Turniere (wo sie möglich sind) sind binnen Minuten ausgebucht, neue Kurse entstehen.

Bei DG Lüdinghausen zeige sich das auch an der stetig wachsenden Mitgliederzahl. So steigerte der Verein 2020 die Zahl der Akteure um 50 Prozent. Zahlreiche Gruppen und Schulprojekte fragen nach Anleitung oder auszuleihenden Scheiben. Erfreulicherweise zeigt der Hype auf den örtlichen Parcours bisher keine negativen Seiten: „Alle halten sich ans Zweier-Gebot und halten Abstand zueinander – was an einem sonnigen Wochenende gar nicht einfach ist bei der großen Zahl der Sportler“, so der Vereinsvorsitzende Bernd Horstmann.

In Dortmund-Wischlingen wird der Kurs in Kürze erweitert. Auch in einigen Gemeinden des Münsterlandes sind neue Anlagen im Gespräch. Die Lüdinghauser wollten und würden sich ebenfalls vergrößern, da das Ende des Runs auf die fliegenden Scheiben nicht abzusehen sei, heißt es abschließend.

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