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Volleyball: Regionalliga NRW

„Skandalspiel“ abhaken – Union Lüdinghausen in Bielefeld gefordert

Lüdinghausen

Am Samstag (15. Januar), 19 Uhr, steht das für Schlusslicht Union Lüdinghausen so wichtige finale Rückrundenmatch beim Vorletzten Telekom Post SV Bielefeld an. Eine Nullachterin steht nicht mehr zur Verfügung.

-flo-

Kaum da, schon wieder weg: Marianna Sharafutdinova  Foto: Besse

Das 1:3 am Vorsonntag gegen Hörde 2 haben Suha Yaglioglu und Oliver Freitag, Chef- respektive Co-Trainer des Volleyball-Regionalligisten Union Lüdinghausen, immer noch nicht ganz verdaut. Freitag wegen der „skandalösen Umstände“ (eine Gästespielerin weigerte sich trotz ihrer Knieverletzung, das Feld zu räumen – weshalb ein Protest der Nullachter anhängig ist), Yaglioglu aufgrund „der sehr schlechten Leistung meiner Mannschaft“ – gerade in der Schlussphase, als Hörde doch noch auf Weisung des Referees in Unterzahl agierte. „Das war nicht mal 50 Prozent dessen, was das Team zu leisten im Stande ist“, so der Chefcoach.

Wobei es für seine junge und zu dem Zeitpunkt eh verunsicherte Sechs nicht leicht gewesen sei, mit der speziellen Situation umzugehen. Ohnehin gelte es, den Blick nach vorn zu richten. Am Samstag (15. Januar), 19 Uhr, steht das für Schlusslicht Union so wichtige finale Rückrundenmatch beim Vorletzten Telekom Post SV Bielefeld an. Beide Teams gehen danach in die Abstiegsrunde – und nehmen die Zähler aus den direkten Duellen mit. Das Hinspiel verlor Union mit 0:3. Es war, neben dem Hörde-Spiel, „das einzige Match, in dem wir richtig schlecht ausgesehen haben“.

Union ohne drei

Personell ist es um die Lüdinghauser nicht zum Besten bestellt. Marianna Sharafutdinova hat ihr Engagement bei den Nullachtern nach nur zwei Einsätzen aus privaten Gründen schon wieder beendet, zudem fehlen Frieda Zurhove und Marleen Beuers. Aus der zweiten Mannschaft helfen in Bielefeld Außenangreiferin Paulina Voges (war schon am Sonntag dabei) und Libera Regina Meininger aus.

Dafür erhält Freitags Verbandsligateam, das – zeitgleich mit der Ersten – den TSC Gievenbeck zum Verfolgerduell bittet, Verstärkung aus der eigenen Drittvertretung (Lilly Broszat, Hilde Zimmer). Gleichentags, aber schon um 17 Uhr gastiert der ASV Senden beim Tabellennachbarn TV Mesum.

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