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Volleyball: Turnier

„Trainer überflüssig“ beim Event des SC Union Lüdinghausen

Lüdinghausen

Am Samstag und Sonntag ging auf der Beach-Anlage am Westfalenring der „Ballsportdirekt-Hamm-Cup“ über die Beine. Für Ausrichter Union Lüdinghausen und die meisten anderen Teilnehmer war es der erste Wettkampf nach langer Pause.

Von Florian Levenig

Fruchtgummi macht Kinder froh – und junge Volleyball-Damen ebenso: die dritte Union-Mannschaft mit dem verdienten Lohn für Rang zwei beim „Ballsportdirekt-Hamm-Cup“ am Samstag. Foto: Union

Er sei, räumt Oliver Freitag ein, kein allzu großer Freund des Beachvolleyballs. Deutlich wohler fühlt sich der Coach der zweiten (Verbandsliga) und Co-Trainer der ersten Mannschaft des SC Union Lüdinghausen (Regionalliga) in der Halle. Was im Übrigen „für neun von zehn Spielerinnen“ der Nullachter gelte. Da der Kontaktsport unterm Dach indes immer noch weitgehend ruht, sind die Steverstädter am Wochenende in den Sand ausgewichen und haben, ausgestattet mit einem negativen Corona-Test, auf der Outdoor-Anlage am Westfalenring zwei Turniere ausgerichtet – eins für unterklassige Teams, das zweite für Viert-, Fünft- und Sechstligisten.

Und, was soll man sagen: Selbst die Beach-Skeptiker waren hinterher ziemlich angetan. Von Freitag als Turnierleiter („hat er super gemacht“, lobte Union-Chefcoach Suha Yaglioglu), den äußeren Bedingungen (kein Tropfen Regen), vor allem aber von der Möglichkeit, überhaupt mal wieder in Gemeinschaft Volleyball spielen zu dürfen. Das Event, Teil der WVV-Serie „VEREINt zurück“, war das erste überhaupt in der Region.

Entsprechend groß war an beiden Tagen der Zulauf, gespielt wurde um den „Ballsportdirekt-Hamm-Cup“. Neben den Gastgeberinnen, die gleich mehrere Mannschaften gemeldet hatten, waren Teams des USC Münster (Sieger am Sonntag), des TV Gescher (triumphierte tags zuvor), des TV Datteln, des SC Hennen und des TuS Saxonia Münster am Start.

Je vier Damen standen auf beiden Seiten des Netzes, im Wesentlichen kamen die Indoor-Regeln zur Anwendung. Nicht, dass Freitag dies bis ins Detail kontrolliert hätte: „Im Grunde waren wir Trainer überflüssig. Die Mädels sollten nach der ewig langen Pause einfach mal wieder ein Gefühl für den Ball und die Abläufe bekommen.“ Ob‘s geklappt hat? „In puncto Koordination ist noch Luft nach oben“, gab Regina Meininger, Spielerin der Union-Reserve, hernach zu. Dafür seien die bis zu sechs Partien, die ein jedes Team absolvierte, eine gute Konditionseinheit gewesen, so der Turnierleiter.

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