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Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld

Union holt einen Punkt bei Adler Buldern

Lüdinghausen

„Wir haben das Buldern-Syndrom in dieser Saison“, meinte Yannick Gieseler, Trainer von Union Lüdinghausen, nach dem Rückspiel bei der DJK Adler. Denn auch diesmal konnten die Schwarz-Roten nicht dreifach punkten.

-chrb-

Not amused über den Auftritt seiner Mannschaft: Union-Trainer Gieseler Foto: flo

„Wir haben das Buldern-Syndrom in dieser Saison“, meinte Trainer Yannick Gieseler nach dem 1:1 (1:1) von A-Ligist Union Lüdinghausen bei der DJK Adler. Beim Hinspiel auf eigenem Platz hatten die Schwarz-Roten gar mit 0:1 verloren.

Immerhin konnte der favorisierte Tabellendritte diesmal am Ende wenigstens einen Punkt mitnehmen, nach 90 suboptimalen Minuten. „Das war heute grausamer Fußball“, so Gieseler nach dem Schlusspfiff. Die Bulderaner hätten das Leder oft unkontrolliert nach vorne geschlagen, die feinfüßigeren Unionisten wären mit dieser Spielweise nicht klar gekommen.

Die Führung der Gastgeber fiel in der 37. Minute. „Ecke, Kopfball, Tor“ gab der Union-Coach die recht simple Entstehung des Treffers durch Daniel Krzeminski wieder. „Ich kann gar nicht zählen, wie viele Standardtore wir in dieser Saison schon kassiert haben . . .“ Doch noch vor der Pause erzielten die Lüdinghauser den Ausgleich, Lucas Roters traf aus dem Gewühl heraus zum 1:1 (45.) – „zu diesem Zeitpunkt ziemlich unverdient, weil wir bis dahin wirklich schlecht waren“, sollte Gieseler später kein Ball vor den Mund nehmen.

Immerhin: Nach der Pause waren die Schwarz-Roten besser im Spiel, konnten daraus aber nichts Verwertbares machen. Was auch daran lag, dass kein Spielfluss zustande kam. „Gefühlt alle 30 Sekunden wurde die Partie unterbrochen“, so der gefrustete Union-Coach nach dem Schlusspfiff. Vorwürfe machen wollte er dem Unparteiischen aber nicht. Der habe einfach seine klare Linie durchgezogen.

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