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Badminton: U 13-DM

Union Lüdinghausen garantiert guter Gastgeber

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen richtet am Wochenende (3./4. Dezember) die nationalen Titelkämpfe der unter 13-Jährigen aus. Im Anton wäre das schon platztechnisch nicht gegangen. Die Hoffnungen des Ausrichters ruhen auf zwei Zehnjährigen.

Ähnlich voll auf den Tribünen wie zuletzt in Liga eins dürft es am Wochenende in der Drei-Burgen-Arena werden. Foto: flo

Es ist so ein bisschen der Fluch der guten Tat. Seit Union Lüdinghausen im Februar die erste Nachwuchs-Bundesrangliste – zur größten Zufriedenheit des Verbandes und aller Beteiligten – ausgerichtet hat, hagelt es nur so Anfragen für weitere Veranstaltungen. So ermitteln beispielsweise die Erwachsenen am ersten Januarwochenende (6./7./8.) in der Steverstadt ihre Westdeutschen Meister. Nur zwei weitere Highlights 2023: das U 15-Acht-Nationen-Turnier (23. bis 26. Februar) sowie die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in den Altersklassen U 15 und U 19 (28. bis 30. April).

„Wir müssen da schon aufpassen, dass wir unsere treuen Helfer nicht über Gebühr beanspruchen“, weiß Abteilungs-Vize Hans-Werner Bartsch. Am Wochenende (3./ 4.), wenn in der Drei-Burgen-Arena die nationalen Titelkämpfe der unter 13-Jährigen anstehen, sind wieder bis zu 30 Ehrenamtliche im Einsatz. Die Caféteria im Foyer, die Technik, der Auf- und Abbau, die Rundumbetreuung von Teilnehmern, Trainern und Funktionären: alles Dinge, die der Klub stemmen muss.

Die 08-Farben vertreten mit Ineke Block (l.) und Amelie Kaschura zwei der Jüngsten im gesamten Feld. Foto: Union

Bei einer Deutschen Meisterschaft aber, da mussten die Lüdinghauser nicht lange überlegen. Es ist schließlich – wie so viele Wettbewerbe seit dem Umzug des hiesigen Badminton-Bundesligisten in die neue Spielstätte – ein erstes Mal. „Im Anton hätten wir das schon aus Platzgründen gar nicht hinbekommen“, erklärt der Orga-Chef. Fünf Konkurrenzen – Einzel, Doppel (jeweils für Mädchen und Jungs), Mixed –, sechs Courts, rund 70 Teilnehmer: Das geht nur an der Konrad-Adenauer-Straße.

Interesse groß

Zumal auch das Publikumsinteresse am Wochenende – bei freiem Eintritt zumal – nicht ohne sein dürfte, wie Bartsch ausführt: „Die Spieler, gerade die Jüngsten, bringen ja häufig ihre Eltern mit. Dazu die Betreuer, da sind wir schon bei rund 150 Leuten. Und sicher gibt es auch in der Stadt und der näheren Umgebung Menschen, die sich für die ,Deutschen´ interessieren. Da kommt schließlich für zwei Tage der Top-Nachwuchs aus der gesamten Republik.“

Und was ist mit den eigenen Jugendlichen, die zuletzt bei den U15-Titelkämpfen in Mülheim so groß auftrumpften (WN berichteten)? „Ganz so erfolgreich werden wir natürlich am Samstag und Sonntag nicht sein“, wiegelt Bartsch ab. Tochter Juna ist zwar amtierende Deutsche Meisterin im Doppel, darf aber altersbedingt nicht mehr in dieser Klasse mitmischen (und ist momentan eh verletzt).

So ruhen die Hoffnungen des Ausrichters auf zwei Zehnjährigen: Ineke Block und Amelie Kaschura – in ihrem Jahrgang die Nummer eins (Block) und drei (Kaschura) in Deutschland. Aber, so Bartsch: „Die Gegnerschaft in Lüdinghausen ist teils zwei Jahre weiter. Gerade in dem Alter macht das eine Menge aus. Überstehen Ineke und Amelie die eine oder andere Runde, wären wir sehr zufrieden.“

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