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Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld

Union Lüdinghausen gewinnt auch in Hausdülmen

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat das Auswärtsspiel bei GW Hausdülmen mit 3:1 (1:0) gewonnen. Weil die Nullachter zuvor zu wenig aus ihrem Übergewicht gemacht hatten, wurde es in den Schlussminuten noch mal trubelig.

-flo-

Machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf: Union-Offensivmann Nils Weimer (r.). Foto: flo

A-Ligist Union Lüdinghausen hat am Donnerstagabend bei GW Hausdülmen mit 3:1 (1:0) gewonnen. Fünfter Sieg in Folge, zumindest bis Sonntag der Sprung auf Platz vier: Da kann man als Trainer nicht meckern. Oder? Kann man doch. 08-Coach Yannick Gieseler sprach später von einem bestenfalls halbseriösen Auftritt seiner Mannen: „Wir haben gewonnen, das Spiel über weite Strecken kontrolliert und hatten deutlich mehr Ballbesitz als der Gegner. Aber wir haben aus diesem Übergewicht einfach viel zu wenig gemacht.“

Zumal in Hälfte eins, „da haben uns komplett die spielerischen Ideen gefehlt. Wir hätten uns insofern nicht beschweren dürfen, wären wir mit einem Gleich- oder sogar mit einem Rückstand in die Pause gegangen. Auch wenn die Hausdülmener fast ausschließlich mit langen Bällen und somit ein Stück weit vorhersehbar operiert haben, waren sie dem 1:0 näher als wir.“

Blesz trifft zum 0:1

Der einzige Treffer in Hälfe eins fiel indes auf der Gegenseite: Nils Huskens Abschluss ließ der Keeper der Grün-Weißen, Michael Johrden, nach vorn abprallen, im Nachfassen war Kapitän und Co-Trainer Christoph Blesz aus zehn, zwölf Meter erfolgreich (31.).

Lüdinghausen agierte nach dem Wechsel und ein, zwei Umstellungen noch überlegener, kam nach gut einer Stunde auch zum 0:2 – Paul Hövener hatte ins eigene Tor getroffen –, versäumte es aber, das Match frühzeitig zu entscheiden. So vergab Fode Camara das sichere 0:3, als er selbst abschloss, anstatt den mitgelaufenen Florian Hüser zu bedienen.

Als dann Marcel Bendiek nach einem Standard das 1:2 markierte (80.), wurde es noch mal hektisch. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit machte der just für den verletzten Sascha Schmidt gekommene Nils Weimer nach einem Konter den Deckel drauf.

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