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Fußball: Kreispokal

Union Lüdinghausen gewinnt „grausames Spiel“

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen steht nach dem deutlichen 4:0 (3:0) beim TuS Wüllen in Runde zwei des Cup-Wettbewerbs. Alles gut aus Sicht von 08-Coach Yannick Gieseler? Leider nein, leider gar nicht.

-flo-

Sascha Schmidt (l.) erzielte Treffer Nummer vier beim Pokalerfolg des SC Union am Sonntag. Foto: Schmidt

4:0 (3:0) im Kreispokal beim TuS Wüllen gewonnen, Aufgabe gemeistert, kein Gegentor kassiert und die zweite Runde erreicht, in der in sechs Tagen Landesligist TSG Dülmen (setzte sich zur gleichen Zeit mit 4:1 beim FC Epe durch) am Westfalenring gastiert: Alles gut also? Im Gegenteil. Selten habe er ein „so furchtbares Fußballspiel gesehen“, erklärte der neue Coach des SC Union Lüdinghausen, Yannick Gieseler, nach dem Schlusspfiff. Und: „Es gibt mit Blick auf den Saisonstart noch sehr, sehr viel zu verbessen.“

Was denn so? Zum Beispiel hätten seine Schützlinge in der ersten halben Stunde allen Ernstes versucht, mit langen, hohen Bällen die spielerisch limitierten, „aber im Schnitt einen Kopf größeren“ Hausherren in Bedrängnis zu bringen – „hat natürlich nicht geklappt“. Aus Gieselers Sicht „fast schon ein Wunder, dass wir mit einer 3:0-Führung in die Pause gehen“, getroffen hatten im Duell zweier Bezirksligaabsteiger Niklas Hüser (25.), Mathis Wichmann (30.) und Sören Hellkuhl (40.).

Wirklich besser sei es auch in Hälfte zwei nicht geworden. Ob es denn gar nichts Positives – außer dem Weiterkommen – zu notieren gab? „Doch“, sagt Gieseler, „dass Sascha Schmidt getroffen hat, freut mich wirklich“. Der lange verletzte Angreifer erzielte Mitte des zweiten Durchgangs Treffer Nummer vier für die Lüdinghauser.

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