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Badminton: Bundesliga

Union Lüdinghausen hat es eilig

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat das Auftaktmatch gegen den SV GutsMuths Jena in der neuen Leistungssporthalle vor rund 200 Fans mit 7:0 gewonnen. Nur zwei Nullachter machten es an diesem Sonntagnachmittag ein kleines bisschen spannend.

Von Florian Levenig

Nur Ties van der Lecq (l.) und Josche Zurwonne machten es im ersten Doppel ein bisschen spannend. Foto:

Wenn man so lange kein Bundesliga-Heimspiel mehr bestritten hat (im Falle des SC Union Lüdinghausen waren es über eineinhalb Jahre), dann gibt es vorab ein paar Dinge zu tun. So erinnerten die 08-Hallensprecher Karin Schnaase-Beermann und Ralf Kemper an den dritten Platz, den das hiesige Badminton-Team beim Final Four in Wipperfeld belegte (ist auch schon wieder ein paar Monate her). Überdies gab’s Blumen für die Unionisten Max Weißkirchen, Yvonne Li und Linda Efler, die bei der Individual-DM insgesamt fünf Mal Edelmetall holten. Auch die beiden Mannschaften, die am ersten Spieltag der neuen Saison aufeinandertrafen – hier Lüdinghausen, dort der SV GutsMuths Jena – wollten gebührend vorgestellt werden. Und schließlich richtete Bürgermeister Ansgar Mertens noch ein paar Worte an die Geehrten sowie die rund 200 Zuschauer in der neuen Leistungssporthalle. Was, in Summe, logischerweise einige Zeit in Anspruch nahm. Vergleichsweise kurz war dagegen das Match selbst. Die Gastgeber gewannen es mit 7:0 und gaben dabei nur einen einzigen Satz ab.

Blumen gab’s vor dem Match für die DM-Medaillengewinner Max Weißkirchen (v.l.), Yvonne Li und Linda Efler. Foto: Foto: flo

08-Teammanager Michael Schnaase freute sich über den deutlichen Erfolg, der auch in dieser Höhe mehr oder weniger eingeplant gewesen sei. Aber: „Jedes Match muss immer erst gespielt werden – was sowohl unsere Damen als die Herren auf eine sehr konzentrierte Art getan haben.“

Tatsächlich wurde es an diesem Sonntagnachmittag nur ein einziges Mal spannend – im ersten Doppel zwischen Josche Zurwonne/Ties van der Lecq und Lennart Notni/Johann Höflitz. Bereits in Abschnitt eins schnupperte das Gäste-Duo an einem Teilerfolg (10:12), der dann in Durchgang drei tatsächlich folgen sollte (11:7). Doch am Ende gewannen die Lüdinghauser auch diese Begegnung. In den übrigen sechs Duellen kamen die Jenaer nicht mal in die Nähe eines Satzgewinns.

„Ich denke, den Zuschauern hat nicht nur der Auftritt unseres Teams gefallen, sondern auch die brandneue Halle“, so Schnaases Schlusssatz. Nur hätten die Fans halt gern noch ein bisschen länger Badminton geschaut.

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