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Volleyball: Frauenligen

Union Lüdinghausen und ASV Senden wollen erstmals siegen

Lüdinghausen/Senden

Regionalligist Union Lüdinghausen und Verbandsligist ASV Senden wollen ihre ersten Siege einfahren. Union hat einen Doppelspieltag vor sich, der ASV reist zum Kellerduell nach Ostbevern.

-chrb-

Beschwörungen in einer Auszeit – am kommenden Doppelspieltag wollen die Union-Spielerinnen von Suha Yaglioglu zumindest einen Sieg einfahren, den ersten in dieser Saison. Foto: Christian Besse

Erst einen Punkt haben die Regionalliga-Volleyballerinnen von Union Lüdinghausen in der Vorgruppe 2 bisher geholt, eine Qualifikation für die Aufstiegsgruppe ist in weite Ferne gerückt. An diesem Wochenende beginnt die Rückrunde der Vorgruppe, mit einem Doppelspieltag für die Schwarz-Roten.

Am Samstag um 18 Uhr gastiert die Sechs von Suha Yaglioglu beim TuS Herten, gegen den Union im Hinspiel die bisher beste Saisonleistung gebracht hat – damals verloren die Lüdinghause­rinnen den fünften Satz mit 13:15. Weit klarer war die 0:3-Niederlage beim RC Borken-Hoxfeld, den Union an diesem Sonntag um 17 Uhr in der heimischen Leistungssporthalle wiedersieht. Der RC kommt als Spitzenreiter.

Zumindest in die zweite Partie des Wochenendes gehen die Union-Frauen als klarer Außenseiter. Zumal Yaglioglu mit einem ganz engen Kader in den Doppelspieltag geht. Kapitänin Lara Marie Grössing ist an beiden Tagen beruflich verhindert, Laura Braun noch krank. Mit hoher Wahrscheinlichkeit fällt auch Emma Bernsmann aus. Louisa Kaiser laboriert am Knie, wird aber spielen. Die neue 2 G-Pflicht schlägt den Lüdinghauserinnen übrigens nicht ins Kontor. Alle seien zweifach geimpft, so Trainer Yaglioglu.

In Herten wird, wie schon gegen Werth/Bocholt, Nele Eichendorff aus der zweiten Union-Mannschaft die Erste unterstützen. Gegen Borken-Hoxfeld allerdings nicht, weil die Lüdinghauser Verbandsliga-Mannschaft am Sonntag selbst spielt. Das Team von Oliver Freitag, mit neun Punkten nach drei Spielen Spitzenreiter, empfängt um 13 Uhr SuS Olfen zum Nachbarschaftsduell – wieder als Favorit, die Olfener haben erst einen Punkt geholt.

Christina Greiwe zurück beim ASV

Noch schlechter in der Verbandsliga-Tabelle steht der ASV Senden da – drei Spiele, drei Niederlagen, null Punkte. Am Samstag um 15 Uhr laufen die Blau-Weißen zum Kellerduell beim Vorletzten BSV Ostbevern 2 auf. Sendens Trainer „Franz“ Jäger geht durchaus optimistisch in die Partie: „Ich habe mir die Ostbevernerinnen im Spiel bei meiner alten Mannschaft USC Münster 3 angesehen. Der BSV ist unser Niveau, die können wir schlagen.“

Wie wichtig diese Partie ist, daran lässt Jaeger, der den ASV erst vor zwei Wochen von Iraj Shir Ali übernommen hat, keinen Zweifel: „Wir haben in den vergangenen beiden Wochen alles auf dieses Spiel ausgerichtet.“

Mit Christina Greiwe hat der schmale Sendener Kader nun Unterstützung bekommen. Die Allroundspielerin, wie die meisten ASV-Spielerinnen ein Sendener Eigengewächs, hatte noch unter Oliver Grote in der Regionalliga gespielt, dann aber eine fast einjährige Pause eingelegt. Dennoch stehen Jaeger am Samstag wohl nur maximal acht Akteurinnen zur Verfügung: Eine Spielerin ist erst einmal geimpft. Sie darf nach der neuen 2 G-Regel nicht trainieren und nur mit aktuellem PCR-Test spielen – und der ist bekanntlich teuer. Zumindest bis zum Jahresende werde die zweite Impfung wohl noch auf sich warten lassen, so Jaeger.

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