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Fußball: Kreisliga A 2 Ahaus/Coesfeld

Union Lüdinghausen vor wegweisenden Wochen

Lüdinghausen

Am Sonntag (6. November), 15.30 Uhr, bittet SuS Olfen den SC Union Lüdinghausen zum Steverderby. Für die Schwarz-Roten könnte es derzeit gar nicht besser laufen.

-flo-

Das nächste Highlightspiel: Am Sonntag gastieren Mirkan Düzgün (l.) und Co. bei Mitabsteiger SuS Olfen. Foto: flo

Dafür, dass Union Lüdinghausen laut Yannick Gieseler „absolut richtungsweisende Wochen“ bevorstehen, wirkt der 08-Coach nachgerade tiefenentspannt. Wieso auch nicht? Seit Anfang September haben die „Eisernen“ 25 von 27 möglichen Zählern geholt, dabei im Schnitt knapp vier Mal genetzt und häufig genug einen richtig sehenswerten Ball gespielt. Kein Grund also, vor den Duellen mit zwei weiteren Bezirksligaabsteigern, SuS Olfen und DJK/VfL Billerbeck (Gieselers Ex-Klub gastiert in acht Tagen am Ring), nervös zu werden. Oder?

Nein, bestätigt der Cheftrainer der Schwarz-Roten. Den Druck hätten im morgigen Steverderby (Anstoß: 15.30 Uhr) aus seiner Sicht vielmehr die Hausherren: „Falls die Olfener das Ding verlieren, sind sie raus aus dem Titelrennen.“ Schon jetzt fehlen den Grün-Weißen elf Zähler auf Holtwick, acht liegen zwischen ihnen und der aktuell drittplatzierten Gieseler-Elf.

Zentrale neues Prunkstück

Die will es auch am Sonntag mit ansehnlichem Offensivfußball probieren – wie fast immer, seit Christoph Blesz eine Position weiter vorn auf der Zehn die Fäden zieht (oder selbst abschließt, bereits neun Buden sind auf dem persönlichen Trefferkonto des spielenden Co-Trainers vermerkt). Überhaupt das Mittelfeld: in der jüngeren Vergangenheit oft genug die Problemzone, inzwischen das Prunkstück der Schwarz-Roten.

Trotzdem gebe es keinen Grund, den Gegner schon vor dem prestigeträchtigen Treffen an der Hoddenstraße abzuschreiben, meint der 08-Chefcoach: „Auch wenn es in Olfen im Sommer einen ziemlichen Aderlass gab: Die Mannschaft ist ähnlich spielstark wie wir, sie hat nur zuletzt einige Punkte nach späten Gegentoren liegen gelassen.“ Was die morgige Aufgabe für die eigene Truppe nicht zwingend einfacher mache: „Für Olfen ist es die vielleicht letzte Chance, noch mal oben anzugreifen. Entsprechend heiß wird die Mannschaft sein.“

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