1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Luedinghausen
  6. >
  7. Union Lüdinghausen will BW Wittorf überflügeln

  8. >

Badminton: Bundesliga

Union Lüdinghausen will BW Wittorf überflügeln

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen hat am Samstag, 14 Uhr, den TSV Trittau zu Gast und tags darauf, gleiche Zeit, BW Wittorf. 08-Teammanager Michael Schnaase wünscht sich in beiden Duellen dasselbe.

-flo-

Im Doppel und im Mixed stets für Erfolge gut: Unionist Ties van der Lecq. Foto: flo

Der TSV Trittau war einst so was wie der Angstgegner des SC Union Lüdinghausen. Zwei Mal, 2017 und 2018, schalteten die Schleswig-Holsteiner die Nullachter im DM-Viertelfinale aus. Lange her. Aktuell kämpft der TSV ums nackte Überleben in der Badminton-Eliteklasse (und wird den Kampf mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren). Während die Steverstädter nach zuletzt 14 von 18 möglichen Zählern bestens dastehen.

Nach dem Hinspiel, das Trittau mit 5:2 gewann, sah das etwas anders aus. Da drohte Union der größtmögliche Absturz. „Allerdings fehlten damals Yvonne Li und Max Weißkirchen, zudem war Nick Fransman nicht im Vollbesitz seiner Kräfte“, erinnert sich 08-Teammanager Michael Schnaase. In ihrer Not boten die Unionisten Kevin Aydin auf. Ein talentierter junger Mann, keine Frage, aber auch: ein Bezirksligaspieler.

Nullachter leicht favorisiert

Am Samstag (5. März), 14 Uhr, beim Wiedersehen der alten Rivalen in der Drei-Burgen-Arena, sind die Lüdinghauser hingegen vollzählig. Während der TSV zuletzt eine Art B-Mannschaft aufbot. Aber selbst wenn die Norddeutschen heute ihre besten Leute – darunter erfahrene Recken wie die Persson-Brüder Nikolaj und Jonathan oder Ary Trisnanto – mitbringen: „Wir sind der Favorit und wollen möglichst zwei Punkte holen“, macht Schnaase deutlich.

Schließlich wolle das Team jetzt, da in Sachen Playoffs kaum noch was anbrennen dürfte, gerne noch ein wenig in der Tabelle klettern. „Wir würden gern Bischmisheim im Viertelfinale aus dem Weg gehen, dazu müssen wir mindestens Fünfter werden.“

Heißt: Lüdinghausen sollte auch am Sonntag (gleiche Zeit), wenn BW Wittorf in der Leistungssporthalle gastiert, möglichst doppelt punkten. Denn: Die Blau-Weißen belegen aktuell ebenjenen Rang fünf, auf den die Unionisten so scharf sind. Wie berichtet, fehlen aufseiten der Besucher drei russische Akteure. Trotzdem warnt Schnaase: „Die Wittorfer haben auch so eine richtig starke Truppe und einen recht breiten Kader. Sie zu schlagen, dürfte ungleich schwerer werden, als gegen Trittau zu gewinnen.“

Startseite
ANZEIGE