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Badminton: Bundesliga

Union verliert deutlich beim Spitzenreiter

Lüdinghausen

Mit 1:6 hat Union Lüdinghausen beim Spitzenreiter BC Wipperfeld verloren. Zu groß war dessen Favoritenrolle gewesen, zu ausgedünnt der eigene Kader.

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Aram Mahmoud gewann gegen Wipperfelds Nummer eins ein Überraschungssieg. Foto: Florian Levenig

Mit 1:6 hat Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen am Sonntag beim Spitzenreiter BC Wipperfeld verloren und den zweiten Platz in der Tabelle für den SV Dortelweil räumen müssen. Den einzigen Punkt holte Aram Mahmoud im ersten Herreneinzel gegen Arnaud Merkle.

Bitter enttäuscht war Lüdinghausens Teammanager Michael Schnaase jedoch nicht. Zu groß war die Favoritenrolle der Wipperfelder gewesen, zu ausgedünnt der eigene Kader – mit Selena Piek, Robin Tabeling, Rachel Sugden, Julien Carraggi, Josche Zurwonne und Johanna Goliszewski fehlte gleich ein halbes Dutzend Stammspieler.

„Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir mit 3:4 verloren, mehr wäre aber auf keinen Fall drin gewesen“, so Schnaase. Das Glück fehlte den Lüdinghausern, namentlich Nick Fransman, im zweiten Herreneinzel. Gegen Ikka Heino führte der Niederländer im Union-Trikot mit 2:1 Sätzen und lag in Durchgang vier ständig in Führung – bis fast zum Schluss, wo er sich „zwei unglückliche Fehler“ (Schnaase) leistete. Der Wipperfelder gewann den Satz mit 11:9 und den fünften mit 11:6.

Auch im Damendoppel waren die Gäste hauchdünn an einem Punktgewinn dran gewesen. Gegen die BC-Spielerinnen Kristin Kuuba und Jenny Moore waren Jamie Laurens und Kelly van Buiten nach klar verlorenem ersten Satz die folgenden drei Durchgänge auf Augenhöhe und verloren den vierten bei einer 2:1-Satzführung der Wipperfelder in der Verlängerung mit 12:14.

Nur Aram Mahmoud konnte sich für seine starke Leistung belohnen. „Ich hätte nicht geglaubt, dass er gegen Merke gewinnt“, so Schnaase nach dem Fünf-Satz-Drama (5:11, 11:9, 9:11, 11:8, 11:9 aus Gästesicht) beeindruckt.

Nun haben die Lüdinghauser vier Wochen Pause, erst am 20. November (Sonntag) geht es gegen den TV Refrath weiter. „Dann geht es wieder zur Sache“, so Schnaase.

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