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Tischtennis: Keine Doppel mehr

Wegen Corona: Paar Änderungen

Lüdinghausen

Bis auf Weiteres werden, pandemiebedingt, keine Doppel ausgetragen. Und noch etwas ist anders in der neuen Spielzeit, die am Wochenende beginnt.

Florian Levenig

Foto: Symbolbild: Schaper

Auch Berichte über die Zelluloidartisten kommen in diesen Tagen nicht ohne den Zusatz „coronabedingt“ aus. Gravierendste Änderung: Es gibt bis auf Weiteres keine Doppel. Ist das für die hiesigen Vereine eine gute oder eine schlechte Kunde? NRW-Ligist Union Lüdinghausen hat eigentlich ein paar brauchbare Spezialisten auf dem Gebiet. „Allerdings haben wir an der Stelle in der Vorsaison einige Male geschwächelt“, erinnert sich Jugendwart Uli Mauritz. Zudem steht mit Julian Ruprecht ein exzellenter Paarspieler nicht mehr zur Verfügung (siehe unten). Für die Damen aus Ottmarsbocholt, ebenfalls in der höchsten Verbandsspielklasse im Einsatz, wird sich laut Spitzenspielerin Lena Uhlenbrock diesbezüglich wenig ändern: „Wir hatten 2019/20 ein sehr starkes und ein relativ erfolgloses Duo.“

Ebenfalls neu: In den Sechser-Teams bestreitet jeder zwei Einzel. Carsten Busche (Westfalia Senden) freut sich: „Als Nummer sechs würde ich sonst häufiger nur ein einziges Match bestreiten.“ Bloß: Wie ist es um die Motivation jener bestellt, deren Team bereits aussichtslos mit 0:7 oder 2:7 zurückliegt? Gute Frage, findet Mauritz. Aber: „Bei uns ist es nicht so wie in anderen Sportarten, wo Begegnungen je nach Spielstand abgeschenkt werden.“ Zumal jeder einzelne Sieg wichtige Ranglistenpunkte bringe.

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