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Badminton: Bundesliga

Wegweisendes Duell für Union Lüdinghausen

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen gastiert am Sonntag, 15 Uhr, beim Tabellennachbarn TSV Trittau. Für beide Teams steht viel auf dem Spiel. Die Bilanz spricht eher nicht für einen Erfolg der Gäste.

Markus Kleymann

Linda Efler war am Freitag noch bei den Spain Masters im Einsatz. Jelle Maas schied dagegen in Barcelona früh aus und dürfte daher am Sonntag in Trittau zur Verfügung stehen. Foto: flo

Den sechsten Platz absichern oder gar noch den vierten Platz angreifen? Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der Badminton-Bundesliga steht das Team von Union Lüdinghausen vor einem richtungsweisenden Spiel. Am Sonntag, 15 Uhr, treten die Lüdinghauser im hohen Norden beim TSV Trittau an. Die Gastgeber rangieren mit einem Punkt Vorsprung auf Union auf Platz fünf, Union ist Sechster. Mit einem Sieg könnten die Gäste die Gastgeber in der Tabelle also überholen und weiter oben angreifen. Denn am finalen Doppelspieltag Mitte März erwartet Lüdinghausen mit Schlusslicht TSV Neuhausen-Nymphenburg und dem Vorletzten TSV Freystadt zwei durchaus schlagbare Gegner.

Doch Union-Teammanager Michael Schnaase stapelt vor der Reise tief: „Mit einem Zähler, also einer 3:4-Niederlage, würden wir zunächst mal unseren momentanen Platz absichern“, so seine Hoffnung. Dieser Rang berechtigt zur Teilnahme an den Playoffs – allerdings auswärts. Sollte der Sprung auf Rang vier noch gelingen, hieße das: Heimrecht im Viertelfinale. Dafür wäre allerdings ein Sieg in Trittau schon fast die Voraussetzung.

Playoff-Aus 2018

Das Team aus dem hohen Norden ist jedoch so etwas wie ein Lüdinghauser Angstgegner. Viele schmerzvolle Niederlagen musste Union gegen Trittau bereits einstecken, etwa in den Playoffs 2018. Auch das Hinspiel in eigener Halle ging mit 3:4 verloren. Damals waren die Steverstädter allerdings ersatzgeschwächt – und Kai Schäfer musste sein Einzel verletzungsbedingt aufgeben.

Jetzt sind die Voraussetzungen besser. „Alle sind fit“, betont Schnaase, der sich auch freut, dass seine Schützlinge bei den letzten Turnieren so stark aufgespielt haben. So steht lediglich ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Linda Efler, die am Freitagabend nach Redaktionsschluss bei den Spain Masters in der Runde der letzten Acht an der Seite der Saarbrückerin Isabel Herttrich auf die Stoeva-Schwestern Gabriela und Stefani traf. Da die Bulgarinnen auf dem Kontinent zu den Besten ihres Fachs zählen, rechnet Schnaase eher damit, dass Doppel- und Mixed-Spezialistin Efler am Sonntag in Trittau dabei sein wird.

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