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Fußball: Top-Torschützen

Wie auf dem Jahrmarkt – Buden, Buden, Buden

Lüdinghausen

Ehe die Spielzeit 2020/21 annulliert wurde, lagen nicht weniger als sechs Akteure des VfL Senden, des SC Union Lüdinghausen, des SV Fortuna Seppenrade und des SV Herbern in der Torschützenwertung ganz vorn. Ein Stürmer war besonders treffsicher.

Florian Levenig

Beste Schützin in der Bezirksliga 7: Hanan Das. Foto: flo

Schade eigentlich, dass die Saison 2020/21 nicht gewertet wird. Ansonsten hätte es im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung womöglich Torjägerkanonen gehagelt wie nichts Gutes. Schützenfeste mögen allerorts abgesagt worden sein – auf dem grünen Rasen aber, da herrschte Jahrmarktfeeling ohne Ende: Buden, Buden, Buden. Die hiesigen Angreifer*innen, sie feuerten im Spätsommer und Frühherbst 2020 aus allen Rohren. Nicht weniger als sechs Mal lagen Akteure aus Senden, Lüdinghausen, Seppenrade und Herbern in dieser Sonderwertung ganz vorn.

Acht Tore in einem Spiel: Armen Tahiri (r.). Foto: Foto: Flo

Niklas Castelle (VfL Senden) traf in jedem seiner ersten fünf Senioren-Spiele. Insgesamt waren es sieben Knicker, so viele schaffte in der Landesliga 4 sonst nur noch Jannick Hagedorn (TuS Altenberge). In der Bezirksliga 9 lud zu Beginn der Spielzeit Nils Husken (Union Lüdinghausen) neun Mal erfolgreich durch – und damit häufiger als jeder andere in der Spielklasse. Interessant: Während scheinbar nichts und niemand die beiden Angreifer stoppen konnte, fanden sich ihre Teams bei Abbruch jeweils am unteren Ende des Tableaus wieder.

Serientäter: Niklas Castelle. Foto: Foto: flo

Ganz anders Fortuna Seppenrade: Nicht nur duellierten sich Finn Arns (siehe oben) und Julius Fliß (Turo Darfeld) mit je neun Treffern auf allerhöchstem Niveau. Auch in der Tabelle waren Blau-Weiße und Schwarz-Gelbe das Maß der Dinge.

Der SV Herbern 3 belegte in der Kreisliga C 4 Münster nach acht Partien Platz eins – und stellte mit Dominik Berghaus (acht Tore) den gefährlichsten Offensivmann. In der Bezirksliga 7 netzte keine Frau zuverlässiger als Hanan Das. Bis Ende Oktober gelang der Zielspielerin des VfL Senden ein halbes Dutzend Buden. Gleiches schaffte nur Jana Schramme (SuS BW Sünninghausen).

Neun Buden insgesamt: Nils Husken. Foto: Foto: flo

Und wo wir gerade bei Schützenfesten sind: Den Vogel schoss diesbezüglich Das’ inzwischen ehemaliger Vereinskollege Armen Tahiri ab. Der Goalgetter des VfL Senden, eigentlich in der Ersten gesetzt, traf für die Dritte (Kreisliga B 3 Münster) elf Mal – auch das Ligabestwert. Das Bemerkenswerte daran: Tahiri benötigte für seine vor-treffliche Ausbeute ganze 180 Minuten. Drei Mal jubelte er beim Gipfeltreffen mit GW Amelsbüren (4:3), sagenhafte acht (!) Tore erzielte der nimmersatte Angreifer beim 13:1-Erfolg des Aufsteigers über Birati Münsters. Macht eine Quote von 5,5 Einschlägen pro Spiel. Davon kann Bayern-Star Robert Lewandowski nur träumen.

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