Badminton: EM

Yvonne Li und Linda Efler kämpfen um die Medaillen

Lüdinghausen

Bei der Europameisterschaft in Kiew haben Yvonne Li und Linda Efler das Viertelfinale erreicht. Max Weißkirchen (alle Union Lüdinghausen) trug sein Ausscheiden in der Runde der letzten 16 mit Fassung.

Im Viertelfinale von Kiew: Linda Efler. Foto: Badminton Europe/Yevhen Lieskov

Da Kento Momota (Japan), zwischenzeitlich verletzte Nummer eins der Welt, noch nicht zu alter Stärke zurückgefunden hat, ist Viktor Axelsen das Maß der Dinge im Badminton. Der Mann ist, in Europa zumal, praktisch unbezwingbar. Insofern wird sich Max Weißkirchen (Union Lüdinghausen) nicht allzu sehr über die Achtelfinalniederlage (12:21, 11:21) gegen den Titelverteidiger aus Dänemark bei der EM in Kiew grämen. Oder? „Nee, das war schon okay. Gerade zu Beginn des zweiten Satzes. Danach sind die Bälle irgendwie schneller geworden, da wusste ich keine Antwort drauf.“

Keine Blöße gab sich Yvonne Li bei ihrem ersten Auftritt in der Ukraine. Freya Redfearn leistete beim 19:21, 8:21 nur im ersten Durchgang Widerstand, als sie drei Satzbälle der Lüdinghauserin abwehrte. „Die Engländerin hat es anfangs gut gemacht – während bei mir Tempo und Spritzigkeit gefehlt haben“, so die 22-Jährige nach dem Match. Da es kein Spiel um Platz drei gibt, geht es für Li bereits am Freitag, in der Runde der letzten acht, um die Medaillen. Nächste Gegnerin ist die in Kiew an Nummer fünf gesetzte Türkin Neslihan Yigit, der die Deutsche Meisterin bei den Thailand Open im Januar knapp unterlag.

Lis Klubkollegin Linda Efler und die Saarbrückerin Isabel Herttrich greifen ebenfalls nach Edelmetall. In einem packenden Dreisatzmatch über 72 Minuten setzte sich das Top-DBV-Duo gegen die türkische Paarung Bengisu Erçetin/Nazlican İnci mit 22:20, 16:21 und 21:16 durch. Dabei machten die beiden Deutschen im finalen Durchgang einen 4:11-Rückstand wett. Im Viertelfinale treffen Efler/Herttrich auf Chloe Birch/Lauren Smith (England).

Das Duell von Neu-Unionist Ties van der Lecq und Ruben Jille (Niederlande) mit den Popov-Brüdern Christo und Toma Junior (Frankreich) lief bei Redaktionsschluss noch.

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