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Reiten: Dressur

Zum Reinkommen – Turnier des RV Lüdinghausen

Lüdinghausen

In den Dressurprüfungen des RV Lüdinghausen ging es am Samstag und Sonntag in Elvert auch, klar, um Schleifen und Platzierungen. Für viele Teilnehmer und Turnierchefin Marlies Brinkmann stand aber etwas anderes im Vordergrund.

Von Florian Levenig

Ist froh, dass sie überhaupt wieder Wettkämpfe bestreiten darf: die Seppenraderin Kathrin Niehues, hier in der abschließenden L-Dressur auf Rocosi Royal. Foto: flo

„Erst mal wieder reinkommen“, laute die Losung in diesen Tagen, verrät Eva Maria Middelmann am Rande des Dressurturniers am Wochenende in Elvert. Schließlich habe sie coronabedingt eine halbe Ewigkeit nicht trainiert, so die Frau, die für den benachbarten RV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen startet. Was man der Reiterin und ihrem Pferd Lockolito, die in der abschließenden L*-Prüfung solide performen, indes nur bedingt anmerkt – Wertnote 7,30, Rang sechs.

Das mit dem „Reinkommen“, bezogen auf Zwei- und Vierbeiner, kann Kathrin Niehues (RV Seppenrade) nur bestätigen. Ihr Westfalenwallach Rocosi Royal, acht Jahre, sei nach der langen Wettkampfpause noch „etwas steif“. Dass das Paar am späten Sonntagnachmittag eine Platzierung verpasste, trug Niehues mit Fassung. „Viel wichtiger ist doch, dass wir Amateure überhaupt wieder Wettkämpfe bestreiten dürfen“, so die Seppenraderin, die erst eine Woche zuvor, beim Heimturnier in Ondrup, ins Viereck zurückgekehrt war.

Dass Niehues damit vielen Pferdesportlern aus der Seele spricht, sieht man daran, dass an den beiden Tagen in der Bauerschaft keiner der knapp 300 Startplätze frei blieb – obwohl nur wenige Kilometer entfernt, in Billerbeck, ein weiteres Turnier stattfand. „Die hohe Zahl der Nennungen lässt ja nur den Schluss zu, dass Pferde und Reiter den Re-Start herbeigesehnt haben“, pflichtet Marlies Brinkmann, Geschäftsführerin des RV Lüdinghausen, Niehues bei.

Alle Anwesenden hätten sich an die immer noch relativ strengen Hygieneregeln gehalten. Dass überdies am Samstag und Sonntag das Wetter hielt, sei „ein Bonus“, so die rundum zufriedene Co-Turnierchefin.

Freuen durfte sich Brinkmann auch darüber, dass Lokalmatadorin Katharina Bergmann auf Sunday Rose beide L-Dressuren für sich entschied (und die Schleifen persönlich in Empfang nehmen durfte). Alle weiteren Ergebnisse gibt’s im Internet unter www.turniere-neu-sue.de.

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