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Badminton: Bundesliga

Zwei Zähler mindestens – Lüdinghausen zu Gast in Jena

Lüdinghausen

Union Lüdinghausen gastiert am Sonntag (16. Januar) ab 11 Uhr beim SV GutsMuths Jena. Ein Sieg muss her – je höher, desto besser.

-flo-

Wohl rechtzeitig aus Estland zurück: Aram Mahmoud, der in Jena das erste Einzel bestreiten soll. Foto: flo

Aram Mahmoud hat bei den „Estonian International“ am Freitagmittag in Runde eins gegen den in Tallinn an Position zwei gesetzten Sri Lanker Niluka Karunaratne knapp in zwei Sätzen verloren (17:21, 18:21). Für den Niederländer mag das keine so gute Nachricht sein, für den Badminton-Bundesligisten Union Lüdinghausen, in dessen Diensten der 24-Jährige steht, ist es in jedem Fall eine. Denn wer bitte hätte sonst das erste Einzel für die Nullachter beim so wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag (16. Januar), 11 Uhr, in Jena bestreiten sollen? Schlimm genug, dass die etatmäßige Nummer eins, Max Weißkirchen, immer noch verletzt ist (mit der Rückkehr des vielfachen Deutschen Meisters sei frühestens im Februar zu rechnen, heißt es).

Zirnwald-Comeback

Also wird Mahmoud am Samstag in den Flieger gen Leipzig steigen, von dort nach Jena fahren und später zur 08-Mannschaft stoßen, die aufgrund des frühen Beginns ebenfalls einen Tag eher anreist. Nick Fransman, Ties van der Lecq oder Josche Zurwonne und Roman Zirnwald (nach langer Verletzungspause), Yvonne Li und Eva Janssens dürften das Team in Thüringen (wo aufgrund der hohen Zahl an Infizierten keine Fans zugelassen sind) komplettieren.

Das Ziel ist klar formuliert: „Mindestens zwei Punkte, im besten Fall drei“ sollen her, so Teammanager Michael Schnaase. Klingt machbar, in acht von zehn Paarungen ging der relativ abgeschlagene Tabellenletzte bis dato leer aus, so auch beim 0:7 im Hinspiel in der Drei-Burgen-Arena, als die Jenaer genau einen von 22 Sätzen gewannen. Auf der anderen Seite war Lüdinghausen damals komplett. Und: Der SV GutsMuths scheint allmählich in der Beletage anzukommen. Ende September, beim 4:3 über den TSV Trittau, feierten die Ostdeutschen den ersten Sieg seit dem Aufstieg in die Eliteklasse ein Jahr zuvor. Auch das 3:4 kurz vor den Feiertagen gegen die SG Schorndorf war aller Ehren wert.

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