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Reiten: Turniere

Zweiteilung beim RV Lüdinghausen hat sich bewährt

Lüdinghausen

An diesem Wochenende (24./25. September) steht das Springturnier in der Bauerschaft Elvert an, am nächsten (1./2. Oktober) kommen die Dressurreiter zu ihrem Recht. Das Nennungsergebnis ist beachtlich – aus Gründen.

Von Florian Levenig

Zu den prominentesten Starterinnen zählt Lara Tönnissen. Kürzlich nahm die Ottmarsbocholterin am Turnier der Sieger in Münster teil. Foto: flo

Natürlich hat Jutta Reinermann mitgelitten, als in Ondrup, am Schlusstag zumal, Land unter herrschte. Und klar geht der bange Blick der Vorsitzenden des RV Lüdinghausen in diesen Tagen gen Himmel. Nur nicht wieder so ein Schmuddelwetter, wenn am Wochenende (24./25. September) das eigene Springturnier in der Bauerschaft Elvert ansteht. Immerhin: Ganz so doll schütten wie bei den Wettbewerben des RV Seppenrade dürfte es kaum, für den Sonntag versprechen die Meteorologen sogar halbwegs gescheite Temperaturen und wenig bis gar keinen Niederschlag.

„Mit den äußeren Bedingungen steht und fällt ja nicht nur die Zahl der Teilnehmer, sondern auch die der Zuschauer“, weiß Reinermann. Oma, Opa, Mama, Papa, die Geschwister: Sie alle würden dringend gebraucht, wenn sich der reiterliche Nachwuchs – teilweise zum ersten Mal überhaupt – in den Parcours oder ins Viereck traut. „Die Kinder und Jugendlichen liegen uns ganz besonders am Herzen“, betont die RV-Vorsitzende. Deshalb auch die Vielzahl an WBO- und A-Prüfungen – insbesondere am Wochenende drauf (1./2. Oktober), wenn an gleicher Stelle das Dressurturnier ansteht.

Modus seit 2020

Die Zweiteilung hat sich laut Reinermann bewährt, seit 2020 handhaben sie es so in Elvert. Seinerzeit hatte der Verein den Termin Ende September vom Hof Brinkmann geerbt. „Wenn zwei oder drei Prüfungen gleichzeitig laufen, muss sich der Zuschauer zwangsläufig für eine entscheiden. So aber bekommen die Reiter die ungeteilte Aufmerksamkeit – an diesem Wochenende bei den Springen, am kommenden in der Dressur.“

Sportliches Highlight jetzt Sonntag ist das abschließende M*-Stilspringen (16.45 Uhr), für das beachtliche 30 Paare genannt haben. Bei den Prüfungen der Klasse A sind es sogar 40 und mehr. Die Erklärung der RV-Chefin: „Ich denke, es hat sich in der Szene rumgesprochen, dass wir gute Gastgeber sind und viel für die Bodenpflege tun.“

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