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Kreisliga A: Magd Abu Hamid trumpft groß

Der FSV Ochtrup gewinnt das Derby bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen

Ochtrup

Am Sonntag stand in der Kreisliga A das Ochtruper Derby zwischen der SpVgg Langenhorst/Welbergen und dem FSV Ochtrup auf dem Plan. Das entschieden die Gäste dank einer starken ersten Hälfte mit 2:1 (2:0) für sich. Jannik Holtmann und der starke Magd Abu Hamid trafen für die Rot-Schwarzen, Max Schulze-Bründermanns verwandelter Elfmeter war zu wenig für die Spielvereinigung.

Von Marc Brenzel

Magd Abu Hamid (l.) spielte in der ersten Halbzeit extrem auffällig. Der Rechtsaußen des FSV bereitete den ersten Treffer vor, erzielte den zweiten und knallte auch noch einen Freistoß an die Latte. Foto: Marc Brenzel

Die Leistungskurve des FSV Ochtrup zeigt weiter nach oben. Am Sonntag bestätigte das Team vom Spielertrainerduo Christopher Ransmann/Jannik Holtmann seine ansteigende Form. Beim Lokalrivalen SpVgg Langenhorst/Welbergen gewannen die Rot-Schwarzen mit 2:1 (2:0).

Nach einer Viertelstunde des Abtastens ergriffen die Gäste die Initiative. Viel ging über Mats Thiemann und den in Hälfte eins extrem auffälligen Magd Abu Hamid. Letzterer war es auch, der in der 17. Minute über die rechte Bahn einen Angriff einleitete, den Holtmann mit einem platzierten Flachschuss aus 20 Metern erfolgreich abschloss.

Mohammed Sylla hätte alleine vor Jannis Kappelhoff auf 2:0 erhöhen müssen (18.), scheiterte jedoch am SpVgg-Keeper (18.). Das holte Abu Hamid in der 37. Minute nach, als er aus 18 Metern in halbrechter Position den Vorsprung verdoppelte. Zudem knallte der Rechtsaußen einen Freistoß noch an die Latte (43.).

Bei den Hausherren war der Einsatz stimmig, doch das spielerische Element kam zu kurz. „Wir waren in den ersten 45 Minuten noch nicht richtig bei der Sache“, kritisierte Spielertrainer Jens Wietheger. Das änderte sich, denn in Halbzeit zwei machte seine Truppe mehr Dampf. Viele Chancen resultierten daraus allerdings nicht. „Aber da haben die Jungs gemerkt, dass was gehen könnte“, stellte Wietheger fest, dass der berühmte Ruck durch die Mannschaft gegangen war.

Das spiegelte sich ab der 75. Minute auch auf der Anzeigetafel wider. FSV-Innenverteidiger Antonius Hoffstedde zupfte zu intensiv am Trikot seines Gegenspielers Marcel Vollenbröker, was Schiedsrichter Niklas-Tom Schwabedissen mit einem Elfmeter sanktionierte. Den verwandelte Kapitän Max Schulze-Bründermann, und so waren die Langenhorster wieder mitten im Spiel. Deren Schlussoffensive blieb allerdings zu harmlos, sodass die rund 350 Zuschauer im Vechtestadion doch keine erfolgreiche Aufholjagd zu sehen bekamen.

„Hätten wir in der ersten Hälfte mal so gespielt wie in der zweiten. Da waren wir deutlich besser drin, da waren der Glaube und der Wille viel ausgeprägter“, fasste Jens Wietheger seine Eindrücke zusammen.

Sein Pendant Christopher Ransmann analysierte: „Es macht momentan echt Spaß, das war heute wieder zu sehen. Unsere Vorstellung vor der Pause hat mir mehr gefallen als die danach. Das hatte sicherlich auch mit dem Rückenwind zu tun, der nach dem Wiederanpfiff den Gegner unterstützt hat. Wir haben da aber den Kampf angenommen. Das war zwingend nötig, denn spielerisch war auf dem unebenen Platz nicht viel möglich.“

Für die Langenhorster geht es am kommenden Sonntag mit dem Duell zweier Abstiegskandidaten bei der Reserve des SC Altenrheine weiter. Der FSV gastiert bei GW Amisia Rheine und will dort seinen Weg ins obere Tabellendrittel fortsetzen.

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