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Hallenkreismeisterschaft der C-Mädchen

Der FSV Ochtrup ist nicht zu stoppen – Matellia auf Platz zwei

Ochtrup

Hallenkreismeister bei den C-Jugend-Fußballerinnen ist der der FSV Ochtrup geworden. Im Finale wurde das starke Überraschungsteam von Matellia Metelen mit 3:0 besiegt. Platz drei ging an den Gastgeber.

Von Marc Brenzel

Die C-Mädchen des FSV Ochtrup haben sich den Kreismeistertitel geholt. Im Finale besiegten sie Matellia Metelen (kl. Foto) mit 3:0. Foto: Marc Brenzel

Bei den Hallenkreismeisterschaften der Fußball-Mädchen ist der FSV Ochtrup bislang tonangebend. Nach Platz zwei bei den E- und Platz eins bei den D- trumpften am Donnerstag auch die C-Juniorinnen des Vereins groß auf. Ohne Punktverlust und ohne Gegentreffer holte sich die Mannschaft um das Trainerteam Carmen Schomann, Lea-Sophie Rüskamp, Katharina Bender, Sebastian Kolassa und Alexander Eichhorn den Titel.

Im Finale wurde Matellia Metelen mit 3:0 besiegt. Rocio Wiers schoss die Rot-Schwarzen mit 1:0 in Führung (2.), ehe die sehr lauffreudige Pauline Schrick auf 2:0 erhöhte (8.). Den Schlusspunkt markierte erneut Wiers (9.). „Unsere große Stärke ist die Breite des Kaders. Wir haben 20 unglaublich ehrgeizige Mädchen, die verrückt auf Fußball sind und uns Trainer anmeckern, wenn mal eine Einheit ausfallen sollte. Mit dem Abschneiden sind wir natürlich super glücklich“, erklärte Schomann das Erfolgsrezept.

Beim unterlegenen Finalisten aus der Vechtegemeinde herrschte trotz der Niederlage keine Enttäuschung. Ganz im Gegenteil, die Matellia hatte „überperformt“. „Wir sind mega-glücklich, damit haben wir nicht gerechnet“, strahlte das Trainerduo Heike Issinghoff/Carla Averbeck mit seinen Spielerinnen um die Wette.

Im Halbfinale gegen den jüngeren Jahrgang der gastgebenden SpVgg Langenhorst/Welbergen hatten es die Metelener Mädchen mal so richtig spannend gemacht. Lina Bäumer erzielte das 1:0 für das „Heimteam“, das Jette Bültbrun ausglich. Da trotz weiterer guter Gelegenheiten keine Treffer mehr fielen, war ein Neunmeterschießen nötig. Nur Matellias Laura Pitlinski verwandelte, was den Finaleinzug perfekt machte. „Vorher hatten wir uns extra darauf verständigt, flach zu zielen, doch dann schießen alle hoch“, analysierte Langenhorsts Coach Botho Preuß die fehlende Treffsicherheit seiner Truppe.

Im anderen Halbfinale spielte der FSV seine Stärken aus und gewann verdient mit 2:0 gegen Gellendorf. Rocio Wiers und Emily Potthoff hießen die Ochtruper Torschützinnen.

Die Treffsicherheit hatte der Langenhorster Nachwuchs im kleinen Finale aber wiedergefunden. Gegen die Sportfreunde Gellendorf gerieten die Och­truperinnen zwar ins Hintertreffen, doch Luzie Preuß und Phamei Hundeloh korrigierten das Ergebnis und sorgten für einen 2:1-Erfolg der Schwarz-Gelben. „Platz drei ist ein super Ergebnis, zumal uns nur ein schmaler Kader zur Verfügung stand“, erklärte Botho Preuß. Im Vorfeld hatte er sein Team in eine erste und eine zweite Mannschaft aufgeteilt. Der jüngerer Jahrgang holte als Zweitvertretung Bronze, der ältere Jahrgang schloss das Turnier auf dem sechsten Platz ab.

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