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Kreisliga A: Metelener Niederlage

Drei Ernsting-Tore reichen nicht

Metelen

Auswärts ist Matellia Metelen nur halb so gut wie im eigenen Stadion. Das bewahrheitete sich mal wieder, als die Dauwe-Elf bei Vorwärts Wettringen II vorstellig wurde. Trotz eines Dreierpacks von Daniel Ernsting gab es nichts Zählbares mitzunehmen.

-mab-

David Wähning verpasste das mögliche 4:4. Foto: Günter Saborowski

Keinen guten Eindruck hinterließ die Matellia aus Metelen am Sonntag in Wettringen. Bei der bis dato noch sieglosen Reserve des FC Vorwärts verlor die Elf aus der Vechtegemeinde mit 3:4 (1:2).

Das schnelle Wettringer 1:0 durch Johannes Heimann (2.) warf das taktische Konzept der Matellia über den Haufen. Sie musste jetzt kommen, während der Gegner tiefstehend lauerte. Daniel Ernsting glich per Foulelfmeter aus (19.), doch 30 Sekunden später erzielte Luis Weßeling das Wettringer 2:1 „Da weißt du nicht, ob du weinen oder lachen sollst“, verzweifelte Matellia-Trainer Thomas Dauwe an den Seinen. „Heute haben wir eine Rückwärtsbewegung gezeigt, die jeder Beschreibung spottete. Und damit meine ich jeden“, ging der Übungsleiter ins Detail.

Für den zweiten Abschnitt hatten sich die Metelener viel vorgenommen, doch Heimanns 3:1 bedeutete einen weiteren Rückschlag (57.). Anzurechnen war den Schwarz-Weißen, dass sie trotz aller Unzulänglichkeiten weiter an sich glaubten. Und als Ernsting auf 2:3 verkürzte (64.), kam der FCM wieder für Punkte infrage.

Aber die Wettringer hatten Blut geleckt und stellten durch Johannes Rengers den Zwei-Tore-Abstand wieder her (79.). In der Schlussminute markierte Ernsting das 3:4, und kurz danach hatte David Wähning sogar das 4:4 auf dem Fuß, schoss den Ball aber über die Latte.

„Wir haben heute gegen eine Mannschaft verloren, die fußballerisch bestimmt nicht besser war, aber dafür galliger. Insofern geht das Ergebnis schon in Ordnung“, kommentierte Dauwe. „Gut, dass wir nächstes Wochenende wieder zu Hause spielen. Da präsentieren wir uns immer ganz anders.“ Gegner ist dann der TuS Germania Horstmar.

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