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Kreispokal: Langenhorster verlieren Erstrundenderby mit 0:6

FSV Ochtrup kommt locker weiter

Ochtrup

Der FSV Ochtrup steht im Achtelfinale des Kreispokals. Dank einer vielversprechenden zweiten Hälfte gewann die Elf von Nelson da Costa beim Lokalrivalen SpVgg Langenhorst/Welbergen mit 6:0 (2:0). Dabei vertraute der Trainer einer Mannschaft, die extrem jung war.

Von Marc Brenzel

Die beiden FSV-ler Janik Hannekotte (l.) und Lars Kretschmer (M.) – hier gegen Magnus Holtmann – bestimmten im zentralen Mittelfeld, was Sache war. Foto: Marc Brenzel

Für klare Verhältnisse im Vechtestadion sorgte der FSV Ochtrup in der ersten Runde des Kreispokals. Beim Lokalrivalen SpVgg Langenhorst/Welbergen setzten sich die Rot-Schwarzen deutlich mit 6:0 (2:0) durch, was ihnen im Achtelfinale ein Duell mit dem Landesligisten SC Altenrheine beschert.

„Das Ergebnis ist natürlich Mist, aber mit der Leistung bin ich trotzdem einverstanden“, kommentierte Kai Fischer die Niederlage. Dem Langenhorster Trainer gefiel, dass seine Elf in der ersten Halbzeit mutig dagegen hielt und gut in den Zweikämpfen war. Zwei Mal hatte Sven Erdmann sogar einen Treffer auf dem Fuß, doch beide Mal stellte sich der Angreifer im Abschluss nicht so glücklich an.

Mehr Anteile am Spiel besaßen die Gäste, die zur Pause nach Treffern von Maurice Schultejann (25.) und Mohammed Sylla (39.) mit 2:0 führten. Coach Nelson da Costa fand trotzdem Grund zur Kritik: „Die erste Halbzeit hat mit nicht so gut gefallen. Da stimmten die Abstände zwischen den Ketten nicht, einige Räume wurden nicht bespielt, und auch einige Pässe kamen nicht so, wie sie sollten. Nach dem Wiederbeginn haben wir das aber korrigiert und uns gesteigert.“ Dabei zahlte sich die Hereinnahme von Mats Thiemann aus, der viel Tempo und Kreativität in die Partie brachte.

Zwischen Minute 50 und 60 hatten die Hausherren eine sehr engagierte Phase, die beim eigenen Anhang für ein bisschen Hoffnung sorgte. Doch innerhalb von 120 Sekunden schlug der FSV in Person von Henning Ruhkamp (61.) und Len Oberndörfer (63.) zwei Mal zu – 0:4. „Da knallt es plötzlich zwei Mal, und das haut uns komplett aus der Bahn“, sprach Fischer von einer Vorentscheidung.

Die letzte halbe Stunde ging an die Gäste, die in guter Spiellaune das halbe Dutzend vollmachten: Erst verwandelte Markus Weidel einen von Lukas Steinlage an Mats Thiemann verursachten Elfmeter (71.), dann dann staubte Lukas Hönisch aus der Kurzdistanz ab (87.), nachdem SpVgg-Keeper Christian Kuhmann zuvor noch stark gegen Thiemann gerettet hatte.

Da Costa bot in Langenhorst übrigens eine blutjunge Truppe auf – elf Mann des 16er Kaders sind erst in diesem Jahrtausend geboren worden. „Das war auch ein bisschen aus der Not heraus geboren, da uns heute einige Leute fehlten. Es war aber wie schon in den letzten Wochen zu sehen, dass die Youngster was können“, so der FSV-Trainer.

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