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A-Liga-Spiel der Woche: Rückschlag in Rheine

Matellia Metelen gibt Spiel aus der Hand

Metelen

Am Sonntag stand in der Kreisliga A das Verfolgerduell zwischen dem FC Eintracht Rheine II und Matellia Metelen an. Am Ende setzten sich die Emsstädter mit 2:1 (0:1) durch. Die Niederlage hatten sich die Gäste selbst zuzuschreiben, denn nach einer guten ersten Halbzeit ließen sie im zweiten Abschnitt nach.

Von Marc Brenzel

Justus Kottig (2.v.r.) lieferte eine gute erste Hälfte ab, hielt sich nach dem Wiederbeginn aber etwas zurück. Foto: Marc Brenzel

Das erste Pflichtspiel im Kalenderjahr endete für den FC Matellia Metelen mit einer Enttäuschung. Mit 1:2 verlor die Elf aus der Vechtegemeinde das Verfolgerduell bei der Reserve des FC Eintracht Rheine. Dabei führten die Gäste nach einer starken Vorstellung in Hälfte eins lange mit 1:0. „Dieses Ergebnis ist aus unserer Sicht unnötig wie nur was“, zeigte sich Trainer Thomas Dauwe entsprechend niedergeschlagen.

Die Matellia bestach in den ersten 45 Minuten mit einem guten Zweikampfverhalten und schnellem Umschaltspiel. Daraus resultierten Chancen durch Lennart van de Velde, David Wähning, Veit Wähning und Justus Kottig. Das verdiente 1:0 fiel in der 34. Minute: Veit Wähning spielte eine Ecke flach in den Rückraum, wo van de Velde durchzog und den Ball schön in die rechte, obere Torwartecke platzierte. Für Eintracht-Keeper Stefan Bohne gab es da nichts zu halten.

Die Metelener eröffneten den zweiten Abschnitt mit einer Gelegenheit von Kottig, die Bohne aber entschärfte (51.). Der Tabellenzweite aus Rheine begriff, dass er mehr Initiative entwickeln musste, um die Punkte am Ort zu behalten. Und das beherzigten die Eintrachtler auch. Allerdings blieb die Gäste-Deckung erstmal sattelfest und ließ außer ein paar Fernschüssen kaum was zu.

Als Dauwe den gelb-rot-gefährdeten Innenverteidiger Philipp Brüning vorsichtshalber auswechselte, ging etwas an Stabilität verloren. Aber auch nicht nur dort offenbarte die Matellia nun Schwächen. „Einige sind gar nicht mehr mit nach hinten gelaufen und sind lieber vorne stehen geblieben. So haben wir gefühlt nur noch mit neun Mann gespielt“ ärgerte sich Dauwe über ein taktisches Fehlverhalten.

Die Rheinenser kamen in der 74. Minute zum Ausgleich, als Dominic Brünen aus zehn Metern Entfernung einnetzte. Fünf Zeigerumdrehungen später erzielte der eingewechselte Hendrik Pliet sogar das 2:1.

Die Gäste wussten, was die Stunde geschlagen hatte und drehten in der Schlussphase wieder mehr auf. Zwei Lattentreffer von van de Velde und Fabian Langehaneberg sowie ein Schuss von Sebastian Feldhues, den Bohne gerade noch so parierte, hätten beinahe für eine Punkteteilung gereicht.

„Die wäre meiner Meinung nach auch gerecht gewesen. Aber nun gut. Es ist, wie es ist“, machte Dauwe hinter der Niederlage einen Haken. Nächster Gegner ist am Sonntag auswärts Spitzenreiter TuS Laer.

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