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Das S*-Springen am Sonntag: Junger Wiederholungstäter

Und schon wieder Max Merschformann

Metelen

Auch die zweite schwere Prüfung der Metelener Reitertage gewann Max Merschformann. Der junge Osterwicker unterstrich seine tolle Form vom Vortag. Stark unterwegs waren die Amazonen. Einem aussichtsreich im Rennen liegenden Reiter aus dem benachbarten Ochtrup unterlief ausgerechnet am letzten Hindernis ein „teurer“ Fehler.

-mab-

M Foto: Marc Brenzel

High Noon in der Heide: Am Sonntagmittag stand das zweite S-Springen der Reitertage auf dem Programm. Dabei bestätigte Max Merschformann seine tolle Form, indem er die Prüfung – wie schon tags zuvor das S*-Springen mit Siegerrunde – für sich entschied.

Der Teenager und sein „Stroller“ waren als 47. Paar von insgesamt 49 Bewerbern erst sehr spät in den Parcours gegangen. Anscheinend Zeit genug für den jungen Osterwicker, sich die passende Taktik und den kürzesten Weg auszusuchen. Merschformann unterbot die Zeit des bis dato führenden Hendrik Dowe (ZRFV Heiden, 59.32 Sekunden) deutlich (58.12). „Global Clockwise“ war der Vierbeiner, den Dowe vorstellte. Rang drei ging an den Vater des Siegers: Markus Merschformann hatte „Conrad“ präsentiert und die elf Hindernisse in 60.14 Sekunden gemeistert. Platz vier holte sich Lars Volmer (Legden, „Charmante“.)

Eingebettet in den „Preis der Provinzial Versicherung 2022“ war der Förderpreis für Junioren und Junge Reiter. Dabei handelt es sich um eine Turnierserie mit vier Stationen – Metelen ist neben Kirchhellen, Balve und Exter eine – die Ende August mit dem Finale beim Turnier der Sieger in Münster ihren Höhepunkt erreicht.

Unter den 16 Paaren, die ohne Abwurf und Zeitfehler blieben, waren gleich acht Amazonen zu finden. Die beste von ihnen: Carlotta Terhörst vom ZRFV Legden. Die 18-Jährige beendete die Prüfung auf dem Rücken von „Chacalaca“ in 61.62 Sekunden auf Rang fünf. Zudem unterstrich sie als Neunte auf „Enterprice“ ihre blendende Verfassung.

Hendrik Zurich vom RFV Ochtrup befand sich auf seiner „Cataleya“ aussichtsreich im Rennen, doch ausgerechnet am letzten Hindernis fiel eine Stange.

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