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A-Liga-Spiel der Woche: TuS Laer verliert

Wirbelwind Wähning schießt Matellia Metelen zum Sieg

Laer

Einen tollen Kampf lieferten sich am Sonntag der TuS Laer und Matellia Metelen. Nach 90 packenden Minuten gewannen die Gäste mit 3:2. Als die Hausherren Oberwasser bekamen, verpasste ihnen der eifrigste Metelener den Stich ins schwarz-gelbe Herz.

Von Marc Brenzel

In beiden Strafräumen war viel los: Laers Steffen Köhler (l.) schirmt den Ball vor den beiden Metelenern Christopher Viefhues (M.) und Daniel Smith ab. Foto: Marc Brenzel

Allerbeste Fußball-Unterhaltung lieferte am Sonntag das A-Liga-Spitzenspiel zwischen dem TuS Laer und Matellia Metelen. In einem packenden Duell mit zahlreichen Strafraumszenen setzten sich die Gäste am Ende mit 3:2 (1:1) durch. Bereits das Hinspiel hatte die Matellia spektakulär mit 4:3 für sich entschieden.

Das Heimteam fand in den ersten 45 Minuten kaum ein Mittel, um die gegnerische Deckung zu knacken. Beim Führungstreffer des TuS musste Gäste-Keeper Carl Kötterheinrich schon mithelfen, der den Ball gegen Leon Konermann verlor und diesen dann nur noch foulen konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Steffen Köhler (25.).

Die besseren Möglichkeiten besaßen allerdings die Gäste. David Wähnings Schuss wurde von Jasper Höner auf der Linie geklärt, zwei viel versprechende Freistoßchancen von Philipp Brüning brachten auch nichts ein. Der verdiente Ausgleich resultierte ebenfalls aus einem Strafstoß: Wähning war das Opfer, Lennart van de Velde der Vollstrecker (29.).

Mit ihrem schnellen und direkten Spiel machten es die Metelener ihrem Kontrahenten schwer. Christopher Viefhues und Daniel Smith hätten schon früher das 2:1 erzielen können, das dann in der 72. Minute fiel. Lukas Eissing zog Wähning im Sechzehner die Füße weg, und van de Velde traf anschließend zum zweiten Mal aus elf Metern (72.).

„Uns fehlten heute über weite Strecken die zwei, drei Prozent, die nötig gewesen wären, um so eine Partie zu gewinnen. Nach dem Rückstand sind wir deutlich konzentrierter aufgetreten. Da hatte ich das Gefühl, dass wir die Partie noch drehen“, so TuS-Trainer Ron Konermann.

Seine Elf agierte jetzt durchdachter und beschwor bei Standards richtig viel Gefahr herauf. Kötterheinrich rettete einmal großartig, dann knallte Köhler das Runde an das Gestänge, ehe Marcel Lütke Lengerich nach einer Ecke das 2:2 köpfte (78.).

„Anders als in der Vorwoche in Rheine sind wir diesmal aber nicht eingeknickt und sind super zurückgekommen“, freute sich Matellia-Coach Thomas Dauwe über die Antwort seiner Truppe. Die sah so aus, dass der überragende Wähning in der 85. Minute nach Pass von Justus Kottig das 3:2 markierte, das letztlich auch den Siegtreffer bedeutete.

„Das war heute ein Musterbeispiel für einen aufgegangenen Plan. Ganz klasse, wie die Mannschaft taktisch aufgetreten ist. Ich bin immer wieder davon beeindruckt, über welche Fitness die Jungs verfügen“, strahlte Dauwe nach dem Abpfiff mit der Februarsonne um die Wette.

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