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Fußball: Kreispokal-Halbfinale

2:1 in Freckenhorst – Schwarzer schießt Westfalia ins Endspiel

Münster

Nachdem am Freitagabend der VfL Wolbeck (2:3 beim SC Greven 09) im Halbfinale ausgeschieden war, machte es Westfalia Kinderhaus besser. Der Westfalenligist setzte sich beim TuS Freckenhorst mit 2:1 durch. Glänzend herausgespielt war dieser Sieg nicht, eher mühten sich die Mannen von Trainer Marcel Pielage.

Ansgar Griebel

Mit dem Ergebnis, nicht aber unbedingt mit der Leistung seiner Mannschaft war Westfalia-Trainer Marcel Pielage zufrieden. Foto: fotoideen.com

Westfalia Kinderhaus setzt während der Vorbereitung auf die neue, seine Zeitreise in die alte Saison fort. Am 29. August (Samstag) ist der Westfalenliga-Aufsteiger im Finale der Kreispokalrunde 2019/2020 in Mecklenbeck gegen Greven 09 gefordert, eine Woche später werden in der Westfalenliga die ersten Punkte der Spielzeit 2020/2021 vergeben. Entsprechend kompliziert war auch der Spagat, den die Westfalia für den 2:1 (1:1)-Halbfinalsieg beim TuS Freckenhorst hinlegte. „Das war schon nicht ganz glücklich“, befand Westfalia-Trainer Marcel Pielage nach dem Kampfsieg beim sich tapfer wehrenden Bezirksligisten. „Wir durften ja nur 15 Spieler einsetzen, der Rest musste in Billerbeck bleiben.“ In den Baumbergen hatte der Club sein dreitägiges Trainingslager bezogen, dass durch den kurzfristig verschobenen Pokaltermin deutlich ramponiert wurde. „Aber egal: Wir sind im Finale“, so die pragmatische Lesart des Trainers, der auch die eher mäßige Vorstellung seines Teams in Freckenhorst, wohlwollend mit dem Erfolgserlebnis kaschierte. „Schlecht gespielt, aber gewonnen“, so das Fazit.

In einer nicht nur am Thermometer ablesbaren hitzigen Atmosphäre brauchte die Westfalia ihre Zeit, sich der Gegner „zurechtzulegen“, ehe Philipp Schange mit der überraschenden Freckenhorster Führung (30.) die Gästepläne erfolgreich torpedierte. Es war schließlich Leon Schwarzer vorbehalten, kurz vor (45.) und kurz nach der Pause (50.) den glücklichen Favoritensieg festzuzurren.

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