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Tennis: 2. Damen-Bundesliga Nord

2:7 gegen Visbek – der TC Union Münster kassiert einen bitteren Rückschlag

Münster

Die Ambitionen des TC Union Münster, auch im Sommer 2022 Mitglied der 2. Bundesliga zu sein, haben einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Mit 2:7 (2:4) verlor der TCU gegen Aufsteiger TV Visbek und kassierte damit am zweiten Spieltag die zweite Niederlage. Lange grämen aber darf sich das Team von Trainer Szymon Seifert nicht, schon am Sonntag wartet das nächste Duell gegen einen Mitkonkurrenten.

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Gewann ihr Einzel: Mariana Drazic Foto: Peter Leßmann

Der Weg des TC Union Münster zum abermaligen Klassenerhalt ist am Freitag ein großes Stück länger geworden. Überraschend klar mit 2:7 (2:4) unterlag der Tennis-Zweitligist am zweiten Spieltag dem Aufsteiger TV Visbek und steht damit vor der Partie am Sonntag (11 Uhr) beim RTHC Bayer Leverkusen schon gehörig unter Zugzwang. „Bei uns war einfach der Wurm drin. Der Gegner dagegen hat einen sehr guten Tag erwischt und verdient gewonnen“, sagte Trainer Szymon Seifert.

Mit großer Vorfreude und Hoffnung war der TCU in sein erstes Heimspiel der Saison gegangen, wollte nach dem 1:8 beim favorisierten Club an der Alster einen ersten Schritt in Richtung Zweitliga-Verbleib machen. Doch schon die erste Einzelrunde sorgte für Ernüchterung, Melanie Klaffner, die beim 1:6, 1:6 gegen Julia Middendorf chancenlos war, sowie Paula Rumpf (0:6, 3:6 gegen Shaline-Doreen Pipa) und Andrea Böckmann (2:6, 4:6 gegen Leonie Möller) lieferten eine Nullnummer. Nach dem 2:6, 4:6 von Nastja Kolar an Position eins gegen Natalia Siedliska drohte der vorzeitige K.o., den aber Manon Kruse (6:4, 6:0 gegen Annelou Nab) und Mariana Drazic (6:1, 5:7, 10:6 gegen Chiara Tomasetti) noch abwendeten.

Seifert: „Enttäuschung war groß“

Die Hoffnung auf eine Wende aber flackerte nur kurz auf, in den Doppeln waren Kolar/Klaffner (4:6, 0:6 gegen Middendorf/Tomasetti), Drazic/Böckmann (5:7, 0:6 gegen Siedliska/Pipa) und Kruse/Deborah Döring (4:6, 1:6 gegen Marie-Charlor Lonnemann/Nab) nur jeweils im ersten Abschnitt gleichwertig. „Nachdem die ersten Sätze verloren waren, fehlte Selbstvertrauen. Die Enttäuschung war groß“, sagte Seifert, der sein Team nun bis Sonntag wieder aufrichten muss.

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