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Volleyball: Regionalliga

Aasees Damen nach Abstieg wieder auf Kurs

Münster

Bei den Regionalliga-Damen von BW Aasee haben sich die Mienen wieder aufgehellt. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der vergangenen Saison ist die Mannschaft wieder auf Kurs. Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel gegen Herten.

-wis-

Gut gelaunt: Aasees Volleyballerinnen mit Trainer Tim Mücke (re.) und Vorstand Hugo Domin. Foto: Jörg Papke

In der vergangenen Saison, als die Volleyballerinnen von BW Aasee noch in der 3. Liga spielten, hatte manche Auswärtsreise Tagestour-Format. Mit dem Abstieg in die Regionalliga hat sich der Aufwand verringert. Was nicht so bleiben muss. Aktuell sind die Blau-Weißen gerade ziemlich gut unterwegs, im sportlich allerbesten Falle katapultieren sich die Münsteranerinnen am Ende des Weges zurück in die 3. Liga. „Bis dahin ist es noch weit. Aber wenn wir die Saison als Erster abschließen, würden wir den Aufstieg gern nehmen“, sagt Tim Mücke.

Der ehemalige Assistenzcoach des Bundesligisten USC Münster ist erst seit Sommer Trainer bei BWA. Als der A-Lizenz-Inhaber an der Bonhoeffer Straße antrat, schrieb er seinen Schützlingen gleich einmal dies ins Aufgabenheft: „Wir treffen uns nicht nur, um Spaß zu haben. Wir wollen auch besser werden und Spiele gewinnen.“ Gesagt, angekommen, getan. Gut zwei Wochen vor dem letzten Vorrundenspiel führt Aasee das Klassement der Staffel 2 an. Der Eintritt in die Meisterrunde, die die jeweils besten drei Teams der beiden Gruppen zusammenführt, ist gelöst. Was jedoch niemand zum Anlass nehmen sollte, sich vorübergehend zurückzulehnen. Denn Achtung: Die Ergebnisse aus den Duellen mit jenen Mannschaften, die Aasee in den neuen Pool begleiten, werden mitgenommen und übertragen.

Somit kommt der ohnehin reizvollen Begegnung mit dem TuS Herten am Sonntag (16 Uhr) zusätzliche Bedeutung zu. Als momentaner Zweiter rückt auch der Gast in die Meisterrunde, am ersten Oktobertag brachte er den Münsteranerinnen die einzige Saisonniederlage bei. „Wir wollen dieses Spiel gewinnen, die Punkte sind sehr wichtig“, so Mücke.

Nach einer Findungsphase haben der neue Trainer und die neu formierte Mannschaft richtig Fahrt aufgenommen. Fünf Spiele in Serie wurden zuletzt – ohne Punktverlust – gewonnen. Die Tiefe des Kaders mit 15 Spielerinnen macht sich bezahlt. „Wir können im Training sechs gegen sechs spielen und haben im Wettkampf bei personellen Veränderungen keinerlei Leistungsabfall“, erklärt Mücke.

Am Sonntag fordert der Coach viel Druck von seinem Team. „Herten hat im Hinspiel extrem wenig Fehler gemacht. Wir brauchen eine hohe Aggressivität im Aufschlag und im Angriff.“

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