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Reiten: Langehanenberg überzeugt beim Weltcup

Abonnement auf Rang drei beim Weltcup

Münster

Sind aller guten Dinge wirklich drei? Helen Langehanenberg sagt „Ja“ - auch, wenn sich die Dressurreiterin aus Münster über die Ränge eins und zwei sicher nicht beschweren würde. Doch mit dem dritten dritten Rang im dritten Jahr beim Dressur-Weltcup in Stuttgart ist die Münsteranerin inmitten der besten Hufschlagakrobaten der Welt dennoch hoch zufrieden.

Henner Henning

Hoch konzentriert präsentierten sich Helen Langehanenberg und Damsey im Dressur-Viereck und belegten zum dritten Mal in Folge Rang drei in Stuttgart. Foto: imago images/Stefan Lafrentz

Helen Langehanenberg scheint beim Dressur-Weltcup in Stuttgart ein Abonnement auf Platz drei abgeschlossen zu haben. Landete sie 2017 sowie 2018 jeweils hinter Isabell Werth und Dorothee Schneider, kam sie am Samstagabend im Sattel von Damsey erneut auf das drittbeste Ergebnis hinter der überraschenden Siegerin Jessica von Bredow-Werndl (88,440 Prozent mit Dalera) und Werth (87,240 Prozent mit Weihegold). „Ich bin echt happy, es hat absoluten Spaß gemacht“, sagte Langehanenberg, die stolz auf den Auftritt ihres scheinbar ewig jungen und 17 Jahre alten Hengstes war.

Nachdem sich die 37-Jährige am Freitag im Grand Prix noch „zwei Pilotenfehler“ bei den Einerwechseln sowie der Traversalen geleistet und damit Rang fünf belegt hatte, präsentierte sich Langehanenberg mit Damsey in der Kür von einer ganz starken Seite. 83,735 Prozent bedeuteten ein leicht besseres Ergebnis als das von Dorothee Schneider (83,395 Prozent mit Sammy Davis jr.) und eine deutlich höhere Wertung als die von Benjamin Werndl (80,900 Prozent mit Daily Mirror). 17 Punkte sammelte Langehanenberg damit für die Weltcup-Gesamtwertung, in der sie mit nun 45 Punkten hinter Bredow-Werndl und Frederic Wandres (je 48) liegt. Die besten zwei deutschen Paare dürfen Titelverteidigerin Werth zum Weltcup-Finale nach Las Vegas begleiten.

Von einem „Tanz mit Franz“ sprach Ingrid Klimke (RV St. Georg Münster), die beim German Masters in Stuttgart die Special-Tour bestritt – und das mit Erfolg. Zunächst glänzte die Vereinskollegin von Langehanenberg im Sattel von Franziskus, das Duo beendete mit 75,413 Prozent den Grand Prix als Zweite hinter Lisa Müller, die mit Stand by me (75,913 Prozent) ihren ersten internationalen Sieg feierte. Am Sonntag folgte dann im Special der vierte Rang (75,830 Prozent), Werth siegte diesmal mit Emilio (79,489 Prozent) vor Hubertus Schmidt mit Escolar (77,396 Prozent) und Müller (76,553 Prozent).

Bei den Springreitern lieferte Gerrit Nieberg (RV St. Hubertus Wolbeck) sein drittes Top-Ten-Ergebnis. Mit Ben kam er in einem Weltranglistenspringen auf Rang neun, Philipp Schulze Topphoff (RV Roxel) landete mit Avantus auf Rang 16. Im Hauptspringen des Samstags dagegen lief es für den 26 Jahre alten Nieberg nicht rund, mit Chilly gab er auf. Der U-21-Europameister Schulze Topphoff belegte mit Concordess und fünf Strafpunkten den 25. Platz.

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