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Fußball: Kreisliga A

Abstiegskampf: Aasee hat die besseren Karten als Wolbeck

Münster

Während die Meisterschaft in der Kreisliga A2 bereits entschieden ist, geht es ganz unten heiß her: Die Zweitvertretungen des VfL Wolbeck und von BW Aasee kämpfen um den Klassenerhalt. Wacker Mecklenbeck stellt unterdessen drei Neuzugänge vor.

Von Camillo von Ketteler und Thomas Rellmann

Für Leon Winkelnkemper (links, hier gegen Aschebergs Lukas Lohmann) und den VfL Wolbeck II wird der Klassenerhalt schwer. Foto: Luca Wobbe

Ganz oben ist in der Kreisliga A2 bereits alles entschieden, spätestens seit dem vergangenen Wochenende, als Westfalia Kinderhaus II quasi vom Sofa aus die Meisterschaft feierte. Ganz unten aber, da geht es noch heiß her. Schlusslicht Davaria Davensberg besiegte den Vorletzten VfL Wolbeck II im Abstiegskracher mit 4:2 und auch Kellerkind BW Aasee II verlor erneut deutlich.

„Die Hoffnung stirbt natürlich immer zuletzt“, sagt Wolbecks Trainer Björn Hartmann, so richtig groß ist der Glaube an den Klassenerhalt aber nicht mehr. „Wir haben jetzt zwei, drei Matchbälle vergeben, und das Restprogramm wird ja nicht einfacher.“ Zwei Spiele hat seine Mannschaft noch, am kommenden Wochenende gehts zu Tabellenführer Warendorfer SU. „Man kann überall Punkte holen“, sagt Hartmann, der natürlich nicht aufgibt, der Realität aber ins Auge blickt. „Das wird jetzt schwierig. Aber kein Vorwurf an die Mannschaft, mit den ganzen verletzungs- und coronabedingten Ausfällen waren wir über die ganze Saison vielleicht auch einfach nicht konkurrenzfähig in der A-Liga“, sagt Hartmann.

BW Aasee hat noch ein Spiel mehr

Alles andere als gerettet ist auch das punktgleiche BW Aasee II, gegen den Vierten SV Rinkerode gab es am Wochenende eine krachende 2:6-Niederlage. Das große Plus: Der Drittletzte bleibt drin, weil es weniger als fünf Absteiger aus dem Kreis 24 aus der Bezirksliga gibt. Und: Aasee hat noch eine Partie mehr zu spielen als Wolbeck.

Wacker verkündet Neuzugänge

Drei Neuzugänge vermeldet Wacker Mecklenbeck für die neue Saison. Niklas Wiechert kommt vom TuS Altenberge aus der Landesliga. Er ist ein Eigengewächs des 1. FC Gievenbeck, hatte dort aber vor allem in der Reserve gespielt. Lukas Mönter ist die zweite Verstärkung. Er war bis 2020 für die Warendorfer SU am Ball. „Er bringt körperlich viel mit und hat trotz längerer Auszeit im Probetraining sofort überzeugt“, sagt der Sportliche Leiter Nicolas Hendricks. Tobias Bruder, der Dritte im Bunde, ist Ur-Wackeraner und kehrt nach einem Jahr in der U 19 des SC Münster 08 (Landesliga) zurück.

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